Sie haben das Recht zu schweigen. Henryk M. Broders Sparring-Arena

Henryk M. Broder

10.03.2010   01:58   +Feedback

Noch einer

Hallo Herr Broder,

Sie können nun auch mit einem weiteren jüdischen “Antisemiten” rechnen.  Wie Sie längst wissen, sind internationale Menschenrechte antisemitische Rechte, ganz besonders das Recht jedes Menschen in seiner Heimat zurückzukehren, denn damit wollen die bösen palästinensische Flüchtlinge die Juden ausrotten.  Daher würde ich Sie bitten mich zu den “Antisemiten” mitzuzählen, weil ich auch diese Rechte verteidige.
Ich finde Ihre Schriften höchst amüsant und hilfsreich für die Aufklärung der zionistischen Arbeitsmethoden.
Toda raba (in Hebräisch: Vielen Dank)
Elias Davidsson

seit sie island verlassen haben, ist die luft dort viel besser geworden.
b.

Ja, natürlich, denn ich habe ständig gefurzt.  Nun können Sie ruhig nach Island reisen.  Ich kann Ihnen sogar die pro-Israel Bande empfehlen, es sind ganz reizende christlische Typen.
E.D.

Siehe auch:
Mein Interesse an Terrorismus begann im Jahre 2002, ein Jahr nach den Ereignissen vom 11. September als ich das Phänomen …

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07.03.2010   23:03   +Feedback

Wir lassen uns unser friedliches Zusammenleben von Ihnen nicht kaputt machen.

Wenn man Ihre Artikel, neuerdings wieder im Spiegel, liest, so gewinnt man ja den Eindruck, als stünden die Truppen der Muselmanen mit wehenden gründen Fahnen nicht gar nur vor Wien, sondern schon vor Berlin (oder in Berlin-X-Berg schon seit langem einmarschiert?) und als würde in Karlsruhe alsbald nach der Scharia geurteilt.

Zwischendurch sollten Sie jedoch mit den nüchternen geopolitischen Realitäten konfrontiert werden. Sonach ist es keineswegs so, dass wir einer schleichenden muslimischen Invasion ausgesetzt wären, sondern umgekehrt: UNSERE Nato-Truppen stehen am Euphrat und Trigris und sie stehen am Hindukusch. Wir sind es also, die die muslimischen Völker und Religionen niederknechten und ihnen unsere Gesetzte aufzwingen und nicht sie uns. Dies nur zur Erinnerung…

Und noch eins: Die junge Migrantengeneration der “Araber und Türken” hier in Berlin X-Berg, Wedding und Neuköln steht nicht so auf Scharia “und so”. Die Jungs (und auch Mädels) trinken viel lieber ein deutsches Bier und hören …

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04.03.2010   20:24   +Feedback

Spatzenhirn mit Zöpfen

frau köhler,
im pressedienst der halbkriminellen vereinigung, der auch sie angehören, war gestern zu lesen:
“Chemnitzer NPD-Stadträtin applaudiert Broders Überfremdungskritik”.
(http://www.npd-sachsen.de/index.php?s=9&aid=700)
sie waren bei meiner lesung nicht dabei. dafür bin ich ihnen dankbar. allein die vorstellung, im selben raum mit ihnen zu sein, lässt mir das essen von gestern hochkommen. ihre abwesenheit hat sie freilich nicht davon abgehalten, sich zu meinem auftritt zu äußern. nach der lektüre ihres statements könnte man sich fragen, ob sie dumm oder bösartig sind. ich finde, sie sind beides.
das wort “überfremdung” gehört zu ihrem vokabular, nicht zu meinem. es ist weder während der lesung noch in der anschliessenden diskussion gefallen. ich habe weder implizit noch explizit gegen diejenigen “gewettert”, die in ihren kranken phantasien die hauptrollen spielen, also ausländer, migranten und
andere nicht-deutsche.
und ich sage es ihnen gerne noch einmal, so klar und unmissverständlich, …

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04.03.2010   11:41   +Feedback

Pau nach Prag

sehr geehrte frau pau,
ich schreibe einen artikel für die weltwoche über den eklat vom letzten freitag während der debatte um den deutschen afghanistan-einsatz. dazu würde ich gerne wissen:haben sie zusammen mit ihren fraktions-kollegen demonstriert oder haben sie sich einer solchen aktion mit rücksicht auf ihr amt als vizepräsidentin des bunderstages enthalten?
ich muss meinen text spätestens dienstag mittag abschliessen und wäre ihnen für eine antwort bis dahin sehr dankbar.
mit besten grüßen
ihr hb

Sehr geehrter Herr Broder,
Petra Pau bat mich, Ihnen zu antworten. Petra Pau war am Freitag, 26. 02. 2010, nicht im Bundestag, sondern als Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages in Prag.
Mit freundlichen Grüßen
Axel Hildebrandt
Mitarbeiter

sehr geehrter herr hildebrandt,
vielen dank für ihre rasche antwort. wäre es noch möglich zu erfahren, wie frau pau die aktion ihrer fraktionskollegen beurteilt?
dank und gruss
b. …

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02.03.2010   22:08   +Feedback

Wie Broder die Massen manipuliert

Bekomme ich einen Leserbrief, der etwa so lang ist wie eine Gebrauchsanweisung für eine kommunale Kläranlage, dann weiß ich schon nach dem ersten Satz, wie er enden wird: “Sie sind es nicht wert, dass man sich mit Ihnen beschäftigt!“ Dennoch gibt es genug Masochisten, die es gerne immer wieder tun, wie den Wixxxer aus dem hessischen Hinterland oder den Dortmunder Halbanalphabeten, der im Laufe der Jahre tausende von Kommentaren zu meinen Texten geschrieben hat und dabei der deutschen Sprache jedesmal das antut, was Generalleutnant Lothar von Trotha mit den Hereros angestellt hat.
Gestern war es wieder soweit. Nach einer Lesung in Chemnitz meldete sich ein junger Mann zu Wort und fragte, warum ich “die Moslems durch den Dreck ziehen” würde, ich sollte mich lieber mit den bibeltreuen Christen und deren Verbrechen beschäftigen. In der Diskussion kam er nicht weit, dafür hat er heute kräftig nachgelegt:

“Man könnte noch viele …

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13.02.2010   12:24   +Feedback

Gott zum Gruße!

Sehr geehrter Herr Broder!

ich habe Ihre ständigen, widerlichen Kommentare auf
http://moslaemm.wordpress.com gelesen und finde sie unerträglich! Ihre
permanenten Sprüche über Moslems, die Sie mit Ihrem “Zyklon M” behandeln
würden, zeugen von einer kranken Geisteshandlung, die in rein GAR NICHTS
denen der nationalsozialistischen Mörder nachsteht, die Ihr eigenes Volk
auszulöschen versuchten! Haben Sie denn nichts aus der Geschichte gelernt?
Und Ihre ewigen Versuche, dem deutschen Volk ein schlechtes Gewissen
einzureden,um es aus zu nehmen, zeigen nur Ihre unermessliche Gier nach
Geld und Geltung. Ihr widerlicher Zynismus schadet nur Ihnen selbst. So
kann ich Sie nicht mehr Ernst nehmen.

Gott zum Gruße
K. Paterna

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13.02.2010   01:57   +Feedback

Erlebnisgeneration des Holocaust - mit Charlotte als Scharnier

Sehr geehrter Herr Broder,
derzeit bin ich an einem Buch über das Vermächtnis an die neue Generation jüdischer Menschen. Scharnier ist ein Gespräch mit Charlotte Knobloch. Wenn sie nächstens als Zentralratspräsidentin abtritt, wird sie die letzte gewesen sein, die Vertreterin der Erlebensgeneration des Holocausts. Und nicht nur das. Vermutlich ist damit dann die Zeit angebrochen für den Paradigmenwechsel und die Frage, was heisst es heute, Jude in Deutschland zu sein, wird anders beantwortet werden.
Doch wie? Was fehlt? Was blieb in den vergangenen Jahrzehnten vernachlässigt? Was möchte die neue Generation? Fragen wie diese sind der Anlass, weshalb ich mich gerne mit Ihnen zu einem Gespräch verabreden würde. Der Grund ist Ihre Art zu reflektieren. Ein weiterer Grund ist natürlich auch ihr kurzzeitiges Interesse an einer Nachfolge von Frau Knobloch.
Ich wäre sehr froh, wenn es in Ihrem Kalender eine Möglichkeit gäbe zu einem Interview. Wir könnten …

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10.02.2010   00:37   +Feedback

Ein Rentner sieht Rot

betr.: http://www.bildungswerk-boell.de/calendar/VA-viewevt.aspx?evtid=7655

Sehr geehrter Herr Adamaschek,

mit Entsetzen und Zorn nehme ich diese falsche und schrecklich dumme Entscheidung zur Kenntniss. Sie schreiben:
“Finkelsteins Verhalten und seine Thesen bewegen sich unseres Erachtens nicht mehr im Rahmen berechtigter Kritik.“

Wer hat das entschieden? Wer steht hinter „unseres“? Wie kommen Sie darauf? Woher wissen Sie wie weit berechtigte Kritik an Israels Politik gehen kann,
gehen darf, gehen muss? Wo hört denn nach Ihrer Meinung „berechtigte“ Kritik auf? So wie Sie argumentieren und so argumentieren leider viele in diesem
Land, geführt von Gurus a la Henryk Broder, hätte man auch die Nazis nicht kritisieren können und dürfen, denn ihnen vorzuwerfen sie begehen Verbrechen
gegen die Menschlichkeit und gegen die Menschheit wäre vielleicht nicht mehr im Rahmen berechtigter Kritik. Und Thomas Mann und Erich Maria Remarque, um nur zwei zu nennen, wurden von den Nazis auch mit solchen Srgumenten …

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