Sie haben das Recht zu schweigen. Henryk M. Broders Sparring-Arena

Henryk M. Broder

04.03.2010   11:41   +Feedback

Pau nach Prag

sehr geehrte frau pau,
ich schreibe einen artikel für die weltwoche über den eklat vom letzten freitag während der debatte um den deutschen afghanistan-einsatz. dazu würde ich gerne wissen:haben sie zusammen mit ihren fraktions-kollegen demonstriert oder haben sie sich einer solchen aktion mit rücksicht auf ihr amt als vizepräsidentin des bunderstages enthalten?
ich muss meinen text spätestens dienstag mittag abschliessen und wäre ihnen für eine antwort bis dahin sehr dankbar.
mit besten grüßen
ihr hb

Sehr geehrter Herr Broder,
Petra Pau bat mich, Ihnen zu antworten. Petra Pau war am Freitag, 26. 02. 2010, nicht im Bundestag, sondern als Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages in Prag.
Mit freundlichen Grüßen
Axel Hildebrandt
Mitarbeiter

sehr geehrter herr hildebrandt,
vielen dank für ihre rasche antwort. wäre es noch möglich zu erfahren, wie frau pau die aktion ihrer fraktionskollegen beurteilt?
dank und gruss
b. …

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02.03.2010   22:08   +Feedback

Wie Broder die Massen manipuliert

Bekomme ich einen Leserbrief, der etwa so lang ist wie eine Gebrauchsanweisung für eine kommunale Kläranlage, dann weiß ich schon nach dem ersten Satz, wie er enden wird: “Sie sind es nicht wert, dass man sich mit Ihnen beschäftigt!“ Dennoch gibt es genug Masochisten, die es gerne immer wieder tun, wie den [...] aus dem hessischen Hinterland oder den Dortmunder [...], der im Laufe der Jahre tausende von Kommentaren zu meinen Texten geschrieben hat und dabei der deutschen Sprache jedesmal das antut, was Generalleutnant Lothar von Trotha mit den Hereros angestellt hat.
Gestern war es wieder soweit. Nach einer Lesung in Chemnitz meldete sich ein junger Mann zu Wort und fragte, warum ich “die Moslems durch den Dreck ziehen” würde, ich sollte mich lieber mit den bibeltreuen Christen und deren Verbrechen beschäftigen. In der Diskussion kam er nicht weit, dafür hat er heute kräftig nachgelegt:

“Man könnte noch viele …

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13.02.2010   12:24   +Feedback

Gott zum Gruße!

Sehr geehrter Herr Broder!

ich habe Ihre ständigen, widerlichen Kommentare auf
http://moslaemm.wordpress.com gelesen und finde sie unerträglich! Ihre
permanenten Sprüche über Moslems, die Sie mit Ihrem “Zyklon M” behandeln
würden, zeugen von einer kranken Geisteshandlung, die in rein GAR NICHTS
denen der nationalsozialistischen Mörder nachsteht, die Ihr eigenes Volk
auszulöschen versuchten! Haben Sie denn nichts aus der Geschichte gelernt?
Und Ihre ewigen Versuche, dem deutschen Volk ein schlechtes Gewissen
einzureden,um es aus zu nehmen, zeigen nur Ihre unermessliche Gier nach
Geld und Geltung. Ihr widerlicher Zynismus schadet nur Ihnen selbst. So
kann ich Sie nicht mehr Ernst nehmen.

Gott zum Gruße
K. Paterna

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13.02.2010   01:57   +Feedback

Erlebnisgeneration des Holocaust - mit Charlotte als Scharnier

Sehr geehrter Herr Broder,
derzeit bin ich an einem Buch über das Vermächtnis an die neue Generation jüdischer Menschen. Scharnier ist ein Gespräch mit Charlotte Knobloch. Wenn sie nächstens als Zentralratspräsidentin abtritt, wird sie die letzte gewesen sein, die Vertreterin der Erlebensgeneration des Holocausts. Und nicht nur das. Vermutlich ist damit dann die Zeit angebrochen für den Paradigmenwechsel und die Frage, was heisst es heute, Jude in Deutschland zu sein, wird anders beantwortet werden.
Doch wie? Was fehlt? Was blieb in den vergangenen Jahrzehnten vernachlässigt? Was möchte die neue Generation? Fragen wie diese sind der Anlass, weshalb ich mich gerne mit Ihnen zu einem Gespräch verabreden würde. Der Grund ist Ihre Art zu reflektieren. Ein weiterer Grund ist natürlich auch ihr kurzzeitiges Interesse an einer Nachfolge von Frau Knobloch.
Ich wäre sehr froh, wenn es in Ihrem Kalender eine Möglichkeit gäbe zu einem Interview. Wir könnten …

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10.02.2010   00:37   +Feedback

Ein Rentner sieht Rot

betr.: http://www.bildungswerk-boell.de/calendar/VA-viewevt.aspx?evtid=7655

Sehr geehrter Herr Adamaschek,

mit Entsetzen und Zorn nehme ich diese falsche und schrecklich dumme Entscheidung zur Kenntniss. Sie schreiben:
“Finkelsteins Verhalten und seine Thesen bewegen sich unseres Erachtens nicht mehr im Rahmen berechtigter Kritik.“

Wer hat das entschieden? Wer steht hinter „unseres“? Wie kommen Sie darauf? Woher wissen Sie wie weit berechtigte Kritik an Israels Politik gehen kann,
gehen darf, gehen muss? Wo hört denn nach Ihrer Meinung „berechtigte“ Kritik auf? So wie Sie argumentieren und so argumentieren leider viele in diesem
Land, geführt von Gurus a la Henryk Broder, hätte man auch die Nazis nicht kritisieren können und dürfen, denn ihnen vorzuwerfen sie begehen Verbrechen
gegen die Menschlichkeit und gegen die Menschheit wäre vielleicht nicht mehr im Rahmen berechtigter Kritik. Und Thomas Mann und Erich Maria Remarque, um nur zwei zu nennen, wurden von den Nazis auch mit solchen Srgumenten …

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09.02.2010   08:53   +Feedback

Stimme aus dem Off

weißte, broder, du bist nicht nur die dümmste und
skrupelloseste sau auf erden, du hast auch keine
ahnung, worüber du schreibst, du fetter penner.
Nomen Nescio

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07.02.2010   02:39   +Feedback

Auch das musste mal gesagt werden

betr.: http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,676020,00.html

Gut das endlich dieser Juden-Dreck und ein weiteres Hetz-Festival der
Zio-Nazis vor dem Aus stehen.

Tja, frueher hat der deutsche Staat sogar die Nutten fuer den Juden
Friedman bezahlt.

Anti-semitisch? Wohl kaum! Die in Deutschland anwesenden Juden sind eh
keine Semiten genau wie die meisten “juedischen” Landbesetzer in Palestina.

Euch Moerdern und Kriegstreibern wird bald das Handwerk gelegt.

Beklagt euch dann wieder ueber steigenden “anit-semitimus”.

Die halb-juedische Kanzlerin Merkel wird bald auch abgewaehlt.

Absender: holocaust gaza

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02.02.2010   23:23   +Feedback

Beleidigtes Leberwürstchen

Die deutsche Antifa lebt davon, dass es keine Fa gibt. Gäbe es eine Fa, würde die Antifa dumm aussehen. Derweil freuen sich die toten Seelen der SA und der SS, dass die Antifa immer stärker wird. Über 400 verletzte Polizisten bei den letzten Maikrawallen und Hunderte ideologisch korrekt abgefackelte Autos zeugen von einer Erfolgsbilanz im Straßenkampf, ebenso wie verhinderte Veranstaltungen mit zionistischen Juden wie Karl Pfeifer und Claude Lanzmann.
Aber auch die Schreibtischtäter der Antifa geben sich redlich Mühe, die Realität ihren Vorstellungen anzupassen. Mathias Brodkorb dreht mir das Wort im Munde rum, in flagranti erwischt erklärt er, er habe nur interpretiert und beklagt sich hinterher, der nicht “zur Veröffentlichung angezeigte Kontakt” sei von mir veröffentlicht worden. Selbst da, wo er mich korrekt zitiert, beharrt er darauf, dass ich es anders gemeint haben könnte. Ein Wortakrobat, der sich an dem Wort “Paradigmenwechsel” festhält wie Schweinchen Schlau an seinem …

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