Sie haben das Recht zu schweigen. Henryk M. Broders Sparring-Arena

Henryk M. Broder

19.01.2010   18:25   +Feedback

Wer wars?

Isreal’s“ Botschafter müssen ausgewiesen und unsere dort zurückgerufen werden. Des weiteren müssen gegen alle aktiven oder ehemaligen Mitglieder israelischer Kabinette Haftbefehle erlassen werden. Aber was geschieht? Aus imperialistischen geopolitischen Erwägungen wird den Zionisten noch kostenlos Militärgerät in den Arsch geblasen unter Berufung auf die Shoah. Mich widert da sowas von an, dieses scheinheilige Geschachere mit 6 Mio bestialisch von den Nazis ermordeten Juden im Interesse von Landräubern, Völkermördern und Kriegsverbrechern unserer Tage.
Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!

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10.01.2010   16:05   +Feedback

Die Juden haben den Nationalsozialismus nicht verhindert

Mensch Broder, polemischer Eintopfschreiber, der mit Cohn-Bendit eine Rotweinfinca in der Toskana sucht, Du hast ja wieder alles verquirlt, um den Vertriebenen aus dem Osten ein Denkmal zu vergällen, die Opfer eines mörderischen Krieges wurden. Aber das waren doch auch nur Deutsche wie die ermordeten Juden. Basta. Wer einen Krieg anfängt und ihn verliert, zahlt die Zeche. Basta. Na, den Nationalsozialismus haben aber alle Deutsche nicht verhindert, auch die deutschen Juden nicht. Terroristen gegen den Nationalsozialismus sind sie jedenfalls nicht geworden, bis auf Ausnahmen. Jedenfalls im Großdeutschen Reich. Und, Broder, wir wollen mal die Geschichte, egal ob von vorn oder von hinten nicht so erzählen, als handle es sich bei den Juden um ein Volk. Der Davidschen Wandersage vom Tausendjährigen Reich wollen wir nicht folgen, damit uns nicht die Sicht versperrt wird, auf die Betrachtung des Umgangs der unterschiedlichen Nationen in der Verteidigung ihrer jüdischen Mitbürger unter der Nazibesetzung. Zur …

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09.01.2010   00:15   +Feedback

Rumpelstilzchen rastet aus

Aus dem Umfeld der “jüdischen Stimmen für einen gerechten Frieden” erreichen uns zwei Briefe, die ein Aktivist dieser Massenbewegung an Prof. Schumann geschrieben hat, der seinerseits im Namen der “Scholars for Peace in the Middle East” auf einen Beitrag von Tony Judt in der SZ geantwortet hat. Wir wollen unseren Lesern diese Dokumente der Grauens nicht vorenthalten und stellen sie deswegen online - verbunden mit der Frage: Wer wars? Unter denjenigen, die diese Frage richtig beantworten, wird ein Exemplar des gleichnamigen Kinderspiels ausgelost. (http://de.wikipedia.org/wiki/Wer_war%E2%80%99s%3F)

1. Es ist spät und ich bin müde

Sehr geehrter Herr Schumann,
es fällt mir zwar schwer Sie so anzureden, aber die Pflicht zur Mäßigung und
Höflichkeit erfordert es. Ihr Schreiben an die SZ ist noch unerträglicher
als vieles, das ich in letzter Zeit ertragen musste. Die Tatsache, dass der
SPME weltweit 20 Tausend Mitglieder angehören, in deren Namen Sie …

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19.12.2009   02:18   +Feedback

Ein Beitrag zum Klimaschutz

Wenn man nicht gerade sagt, dass der Islam mitnichten eine Religion des Friedens ist, wenn man bei “Intensivtätern” lediglich auf den “Migrationshintergrund” hinweist, ohne genauer zu werden, wenn man bei der Beurteilng von “Ehrenmorden” anmerkt, so was komme auch in den besten Kreisen vor, kann man eigentlich alles sagen. Man kann sich über das Aussehen der Kanzlerin lustig machen, den Papst in die Tonne treten und Thilo Sarrazin einen Nazi nennen. Nur eines sollte man besser lassen: Die Klimakatastrophe in Frage stellen. Da vergeht dem Gutmenschen das Lachen, da wird er ungemütlich. Hier ein paar Hörerbriefe auf einen Kommentar von mir bei Radio 1 zum Kopenhagener Klimagipfel:

Liebes Radio Eins,
die Kritik schreibe ich als jahrelanger Radio Eins Fan. Noch gibt es keinen besseren Sender.
Es gibt ein paar Sendungen, wo ich einfach aus- oder wegschalte, weil ich z. B. den Humor von Herrn Wischmeier nicht teile und …

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Kategorie(n): Bunte Welt 

12.12.2009   21:46   +Feedback

Was die Juden antreibt

Die Geschichte der Juden ist eine jahrtausendalte Vertreibung von Ägyptern, Persern und Römern aus ihrem Heimatland und daran anschließend eine mörderisch-grausame Ausrottung und Vertreibung aus zahlreichen Ländern Europas.

Ich bin ein Deutscher, der die Errichtung des heutigen Israel entlastend und zum Teil mit Bewunderung erlebt hat. Da mein Vater als Kommunist im KZ war, fühlte ich mich vom Beginn an auf der Seite der Nazigegner und erlebte die bis heute zum Teil noch vorherrschende, wenn auch zurückgehaltene Judenfeindschaft der Deutschen.

Seit einigen Jahren wurde in mir jedoch Kritik wach,  über die brutale Vertreibungspolitik Israels gegen die Palästinenser. Wie kann ein Volk, dass so grosse Erfahrungen mit Ausrottungen und Vertreibungen erlebt hat, das Gleiche mit einem anderen Volk praktizieren? Verblüffend erlebte ich auf einem Kongress in Israel den lärmenden Anspruch orthodoxer Juden.

Dagegen entwickelten sich in mir Einsichten in die vielfältigen Leistungen von Juden im Ausland. Für mich wurden vor allem …

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09.12.2009   01:08   +Feedback

Die Schuldfrage

Hallo Herr Broder,
ich habe diese Adresse auf Ihrer Webseite gefunden und hoffe, dass Sie
mir eine Frage beantworten können.
Die Frage ist ganz einfach, sie lautet:
Warum sollte ich mich als Deutscher für die von Deutschen an Juden
begangenen Verbrechen schuldig fühlen?

Vielleicht sollte ich kurz erwähnen, warum ich gerade Ihnen schreibe.
Zum einen, weil ich persönlich keine Juden kenne (zumindest nicht
bewusst), zum anderen weil ich sie für jemanden halte, der eine
kritische Haltung auch gegenüber anderen Juden hat und von dem ich mir
etwas mehr als übliche Betroffenheitsfloskeln erwarten würde.
Deswegen war ich auch ein wenig überrascht, als ich ihr Streitgespräch
mit Erich Follath im Spiegel las, in dem Sie, so hab ich es zumindest
verstanden, den Deutschen unterstellen, allesamt von Schuldgefühlen
beladen zu sein und sich insgeheim auch mal in die Opferrolle

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06.12.2009   11:31   +Feedback

Kleiner, dicker Mann mit Hund

Ach, Broder, aus jeder Ihrer Zeilen spricht doch nichts als der Neid des “kleinen, dicken Mannes mit Hund” (Bröckers) auf Dany Le Rouge, den Anführer mit Sex-Appeal der 68er Bewegung in Paris, der Sie gerne gewesen wären, aber mangels Qualifikation nie sein konnten.  Ihre Attacken heute sind mehr als armselig. Das Schlimmste daran: Sie wissen selbst, wie armselig Sie sind.
Anyway: Von Daniel Cohn-Bendit wird die Welt noch wissen, wenn Sie längst publizistische Asche sind. Pinscher kläffen. Richtige Hunde bleiben cool.
Und das ist gut so.
Andreas Gleim

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03.12.2009   14:25   +Feedback

Das musste mal gesagt werden!

Lieber H.(Hassan) M. (Mohamed) Broder,

also man schüttelt wirklich unaufhörlich den Kopf, wenn man Gedanken von
Ihnen liest. Nicht nur, daß Sie Ostdeutsche, Moslems und Juden am
laufenden Band beleidigen, einen Schimmer von Ihrer Geisteswelt mittels der
von Ihnen verfassten Gedanken zu bekommen, ist ein Unterfangen, das einen
Menschen mit gesundem Menschenverstand nur kopfschüttelnd
zurückläßt.Überall meinen Sie den Antisemitismus, die Islamisierung
Europas und noch viele andere Paranoia zu entdecken. Wenn Ihnen das etwas
gibt, hinter jeder Ecke einen Antisemiten zu vermuten, der Ihnen als Juden
auflauert und böses will, oder den bösen Islamisten, der noch viel
böseres will, der keine anderen Probleme hat, als Europa mit Minaretten
zuzupflastern und islamisch zu unterjochen, dann nur zu. Ich fürchte, es
wird sinnlos sein, Ihnen das mitzuteilen, da sie offensichtlich an
erheblichem Realitätsverlust (wegen Ihres Alters vielleicht???) leiden,
aber weder …

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