Sie haben das Recht zu schweigen. Henryk M. Broders Sparring-Arena

19.12.2009 02:18 +Feedback
Wenn man nicht gerade sagt, dass der Islam mitnichten eine Religion des Friedens ist, wenn man bei “Intensivtätern” lediglich auf den “Migrationshintergrund” hinweist, ohne genauer zu werden, wenn man bei der Beurteilng von “Ehrenmorden” anmerkt, so was komme auch in den besten Kreisen vor, kann man eigentlich alles sagen. Man kann sich über das Aussehen der Kanzlerin lustig machen, den Papst in die Tonne treten und Thilo Sarrazin einen Nazi nennen. Nur eines sollte man besser lassen: Die Klimakatastrophe in Frage stellen. Da vergeht dem Gutmenschen das Lachen, da wird er ungemütlich. Hier ein paar Hörerbriefe auf einen Kommentar von mir bei Radio 1 zum Kopenhagener Klimagipfel:
Liebes Radio Eins,
die Kritik schreibe ich als jahrelanger Radio Eins Fan. Noch gibt es keinen besseren Sender.
Es gibt ein paar Sendungen, wo ich einfach aus- oder wegschalte, weil ich z. B. den Humor von Herrn Wischmeier nicht teile und …
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Kategorie(n): Bunte Welt
12.12.2009 21:46 +Feedback
Die Geschichte der Juden ist eine jahrtausendalte Vertreibung von Ägyptern, Persern und Römern aus ihrem Heimatland und daran anschließend eine mörderisch-grausame Ausrottung und Vertreibung aus zahlreichen Ländern Europas.
Ich bin ein Deutscher, der die Errichtung des heutigen Israel entlastend und zum Teil mit Bewunderung erlebt hat. Da mein Vater als Kommunist im KZ war, fühlte ich mich vom Beginn an auf der Seite der Nazigegner und erlebte die bis heute zum Teil noch vorherrschende, wenn auch zurückgehaltene Judenfeindschaft der Deutschen.
Seit einigen Jahren wurde in mir jedoch Kritik wach, über die brutale Vertreibungspolitik Israels gegen die Palästinenser. Wie kann ein Volk, dass so grosse Erfahrungen mit Ausrottungen und Vertreibungen erlebt hat, das Gleiche mit einem anderen Volk praktizieren? Verblüffend erlebte ich auf einem Kongress in Israel den lärmenden Anspruch orthodoxer Juden.
Dagegen entwickelten sich in mir Einsichten in die vielfältigen Leistungen von Juden im Ausland. Für mich wurden vor allem …
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09.12.2009 01:08 +Feedback
Hallo Herr Broder,
ich habe diese Adresse auf Ihrer Webseite gefunden und hoffe, dass Sie
mir eine Frage beantworten können.
Die Frage ist ganz einfach, sie lautet:
Warum sollte ich mich als Deutscher für die von Deutschen an Juden
begangenen Verbrechen schuldig fühlen?
Vielleicht sollte ich kurz erwähnen, warum ich gerade Ihnen schreibe.
Zum einen, weil ich persönlich keine Juden kenne (zumindest nicht
bewusst), zum anderen weil ich sie für jemanden halte, der eine
kritische Haltung auch gegenüber anderen Juden hat und von dem ich mir
etwas mehr als übliche Betroffenheitsfloskeln erwarten würde.
Deswegen war ich auch ein wenig überrascht, als ich ihr Streitgespräch
mit Erich Follath im Spiegel las, in dem Sie, so hab ich es zumindest
verstanden, den Deutschen unterstellen, allesamt von Schuldgefühlen
beladen zu sein und sich insgeheim auch mal in die Opferrolle
…
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06.12.2009 11:31 +Feedback
Ach, Broder, aus jeder Ihrer Zeilen spricht doch nichts als der Neid des “kleinen, dicken Mannes mit Hund” (Bröckers) auf Dany Le Rouge, den Anführer mit Sex-Appeal der 68er Bewegung in Paris, der Sie gerne gewesen wären, aber mangels Qualifikation nie sein konnten. Ihre Attacken heute sind mehr als armselig. Das Schlimmste daran: Sie wissen selbst, wie armselig Sie sind.
Anyway: Von Daniel Cohn-Bendit wird die Welt noch wissen, wenn Sie längst publizistische Asche sind. Pinscher kläffen. Richtige Hunde bleiben cool.
Und das ist gut so.
Andreas Gleim
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03.12.2009 14:25 +Feedback
Lieber H.(Hassan) M. (Mohamed) Broder,
also man schüttelt wirklich unaufhörlich den Kopf, wenn man Gedanken von
Ihnen liest. Nicht nur, daß Sie Ostdeutsche, Moslems und Juden am
laufenden Band beleidigen, einen Schimmer von Ihrer Geisteswelt mittels der
von Ihnen verfassten Gedanken zu bekommen, ist ein Unterfangen, das einen
Menschen mit gesundem Menschenverstand nur kopfschüttelnd
zurückläßt.Überall meinen Sie den Antisemitismus, die Islamisierung
Europas und noch viele andere Paranoia zu entdecken. Wenn Ihnen das etwas
gibt, hinter jeder Ecke einen Antisemiten zu vermuten, der Ihnen als Juden
auflauert und böses will, oder den bösen Islamisten, der noch viel
böseres will, der keine anderen Probleme hat, als Europa mit Minaretten
zuzupflastern und islamisch zu unterjochen, dann nur zu. Ich fürchte, es
wird sinnlos sein, Ihnen das mitzuteilen, da sie offensichtlich an
erheblichem Realitätsverlust (wegen Ihres Alters vielleicht???) leiden,
aber weder …
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29.11.2009 13:03 +Feedback
Ich habe gerade die Internetseite entdeckt, die dir den Arsch vollhaut,
Jude!
Moslems sind zwar auch nur Dreck, aber solange sie auf dich pissen, haben
sie eine Existenzberechtigung.
Sehr geehrter Herr Broder,
ich bitte Sie umgehend den Eintrag unter
http://henryk-broder.com/hmb.php/blog/article/917/ zu löschen. Wenn Sie
sich gerne beleidigen lassen ist das Ihre Angelegenheit. Der Hinweis des
Artikelschreibers (...) “Moslems sind zwar auch nur Dreck, aber solange sie
auf …
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29.11.2009 12:55 +Feedback
Herr Broder, ich habe schon einmal festgestellt, dass ich Sie schon länger
widerlich finde, nämlich von dem Moment an, als Sie in einer Talkshow die
Sängerin Joyce Fleming derartig abwertend behandelten, dass ich mich für
Sie schämte, denn bis dahin war ich froh gewesen über Ihre unbekümmerte
Meinung, was den Islam etc betraf.
Nun treten Sie mit fein- gebürstetem Haar, das immer dichter wird und fein
geschnittenem Bart, mit ins Haar geschobener Brille im Fernsehen auf und
beklagen sich darüber, Jude zu sein und treten im nächsten Moment auf
Lehrerinnen ein, die bedauern, keine eigenen Kinder zu haben etc.
Sie armes Würstchen.
Falls es eine Meisterschaft für einen Dampfplauderer oder Dummschwätzer
gibt, in Ihrer wie auch immer gearteten
soziologischen-philosophischen-kreuzdummen
a-religiösen-jüdisch-katholisch-islamischen untoleranten Zwergenwelt, die
Sie in kürzester Sendezeit durchschreiten, dann sind Sie an oberer Stelle.
Und keine Sau wagt, …
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07.11.2009 09:05 +Feedback
Der Satz des Anstosses: “Wenn Sie ein Kilo Eiscreme mit 100 Gramm Hundekacke mischen, wird das Ganze nicht nach Eiscreme sondern nach Hundekacke schmecken.“ (Freitag, 6.11., Radio 1, Kommentar zum Tage um 8 nach 8 zur Bildung der rot-roten Koalition in Brandenburg.)
Eine Einsicht, so einfach wie die, dass die DDR eine Diktatur der Kleinbürger war, Nationalsozialismus mit menschlichem Antlitz, ein Staat, in dem Menschen unterdrückt, verfolgt und, wenn es sein musste, auch umgebracht wurden. Viele ehemalige Ossis sehen das freilich anders. Jeder zweite ist der Meinung, die DDR war kein Unrechtsstaat, 60% glauben, es ging in der DDR gerechter zu als in der Bundesrepublik heute. Und wenn sie könnten, würden sie am liebsten rübermachen, in den Osten, aber ihren VW Passat und den letzten Plasmabildschirm natürlich mitnehmen. Weil das aber nicht geht, schreiben sie sich ihren Frust von der gequälten Seele. Und das sieht dann so aus:
Sehr geehrter …
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