Sie haben das Recht zu schweigen. Henryk M. Broders Sparring-Arena

Henryk M. Broder

09.06.2010   00:01   +Feedback

Bondy brodelt

Die kontroverse Rede wurde am Montag in der „FAZ“ abgedruckt, anderntags übte Festwochen-Intendant Luc Bondy in einem Leserbrief harte Kritik an Broders Argumentation, wiewohl er im Prinzip viele Ansichten teile. „Ein Antizionist, der uns mit den Deutschen während des Zweiten Weltkriegs vergleicht“, sei aber so unerträglich wie „ein Israeli, der unsere Vergangenheit als ewige Rechtfertigung nimmt“. Schlusssatz: „Ihre Bezeichnung ,Club Méditeranée‘ für Gaza im Vergleich zum Warschauer Ghetto ist absolut abgeschmackt und unzulässig.“
http://diepresse.com/home/kultur/news/572013/index.do?_vl_backlink=/home/kultur/news/index.do

PS. Falls ein Leser einen Leserbrief oder eine andere Stellungnahme von Luc Bondy kennt, in der er gegen den Vergleich Gazas mit dem Warschauer Ghetto protestiert, wäre ich für eine Mitteilung sehr dankbar.

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06.06.2010   22:16   +Feedback

“Wir wissen, was Sie vorhaben”

Herr Broder,

Sie tragen mit Schuld an der amerikanisch/zionistischen Presse, durch die
wir Deutschen unsere Kultur verlieren.
Auch sind Sie Schuld an dem Islamhass, da ihre Islamophobie auf Seiten wie
PI News und Co praktiziert wird.
Und Sie sind auch Teil der lächerlichen Moralpostel-Spielerei die von
Seiten des ZdJ kommt.
Wir wissen, was Sie vorhaben. Sie und ihre Brüder wollen die Welt
kontrollieren, nein halt Sie kontrollieren die Welt ja schon…
Doch wir werden Widerstand leisten. Gegen den Holohoax-Kult, gegen den
jüdischen Islamhass und gegen die jüdischen Lobbies…
Durch lächerliche Paragraphen sind wir nicht klein zu kriegen. Merken Sie
sich das.
FÜR Deutschland!
FÜR den Islam!
Aber GEGEN die jüdische Unterdrückung!

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05.06.2010   01:41   +Feedback

Bei Ihnen endet meine Toleranz

Ich habe mit Entsetzen Ihren Auftritt in der o. g. TV-Sendung verfolgt und komme nicht umhin, Ihnen zu schreiben. Mit Ihrer “Psychoanalytischen Spekulation”, die Europäer würden auf einen weiteren Holocaust hoffen, ist das wohl unverschämteste und dümmste, was mir in der letzten Zeit zu Ohren gekommen ist. Das übertrifft die kinderfickende Katholische Kirche ebenso wie Guido Westerwelle oder Benjamin von Stukrad-Barre, der vor kurzem noch dafür plädierte, Bücher sollen verbrannt werden, da alle schöne Literatur doch so nach Parfüm stinke. Selbst den übertreffen Sie noch.

Ich bin ein einfacher Arbeiter, habe mich aber in den letzten 15 Jahren ausführlich mit den Nazis, dem Holocaust und dem gesamten politischen Komplex jener Zeit beschäftigt. In den letzten Jahren kam noch die Philosophie, dort die Kritische Theorie und der Kosmos Theodor W. Adorno hinzu. Meine Eltern (Jahrgang 1932 bzw. 1942) erzogen mich dazu, einen Menschen weder nach seinem Aussehen, seiner religiösen Überzeugung, seiner …

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24.04.2010   19:21   +Feedback

Holo-Neid

Wenn ein Holocaust an den Muslimen passiert bist auch du schuld Broder weil
du mit deiner zionistichen Propaganda alle aufhetzt!!!
Die neuen Nazis sind zionisten wie du!!!
Möge Allah dich rechtleiten oder vernichten!!!
Fathi

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07.04.2010   23:25   +Feedback

Endstation Buchschlag

Irgendwo da draußen, wo es nach Kohlrouladen, Tütensuppen und alten Socken riecht, sitzt ein verkanntes Genie und schreibt sich seinen Weltschmerz von der Seele. Am liebsten schreibt er Offene Briefe unter konsequenter Missachtung von Grammatik, Rechtschreibung und Zeichensetzung - von der Syntax nicht zu reden. Doch mit diesem Text an die Mitglieder des Zentralrates der Juden in Deutschland hat er sich selbst übertroffen. Wenn die Sprache eine Frau wäre, würde er sich mit Jörg Kachelmann eine Zelle teilen. Raten Sie mal, wie viele Fehler in dem kleinen Meisterweg enthalten sind. Hinweis: Es sind mehr als 28, aber weniger als 48. Wer die richtige Zahl errät, wird zu einem Nachtmahl in die “Entstation” im Bahnhof von 63303 Buchschlag eingeladen.

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10.03.2010   01:58   +Feedback

Noch einer

Hallo Herr Broder,

Sie können nun auch mit einem weiteren jüdischen “Antisemiten” rechnen.  Wie Sie längst wissen, sind internationale Menschenrechte antisemitische Rechte, ganz besonders das Recht jedes Menschen in seiner Heimat zurückzukehren, denn damit wollen die bösen palästinensische Flüchtlinge die Juden ausrotten.  Daher würde ich Sie bitten mich zu den “Antisemiten” mitzuzählen, weil ich auch diese Rechte verteidige.
Ich finde Ihre Schriften höchst amüsant und hilfsreich für die Aufklärung der zionistischen Arbeitsmethoden.
Toda raba (in Hebräisch: Vielen Dank)
Elias Davidsson

seit sie island verlassen haben, ist die luft dort viel besser geworden.
b.

Ja, natürlich, denn ich habe ständig gefurzt.  Nun können Sie ruhig nach Island reisen.  Ich kann Ihnen sogar die pro-Israel Bande empfehlen, es sind ganz reizende christlische Typen.
E.D.

Siehe auch:
Mein Interesse an Terrorismus begann im Jahre 2002, ein Jahr nach den Ereignissen vom 11. September als ich das Phänomen …

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07.03.2010   23:03   +Feedback

Wir lassen uns unser friedliches Zusammenleben von Ihnen nicht kaputt machen.

Wenn man Ihre Artikel, neuerdings wieder im Spiegel, liest, so gewinnt man ja den Eindruck, als stünden die Truppen der Muselmanen mit wehenden gründen Fahnen nicht gar nur vor Wien, sondern schon vor Berlin (oder in Berlin-X-Berg schon seit langem einmarschiert?) und als würde in Karlsruhe alsbald nach der Scharia geurteilt.

Zwischendurch sollten Sie jedoch mit den nüchternen geopolitischen Realitäten konfrontiert werden. Sonach ist es keineswegs so, dass wir einer schleichenden muslimischen Invasion ausgesetzt wären, sondern umgekehrt: UNSERE Nato-Truppen stehen am Euphrat und Trigris und sie stehen am Hindukusch. Wir sind es also, die die muslimischen Völker und Religionen niederknechten und ihnen unsere Gesetzte aufzwingen und nicht sie uns. Dies nur zur Erinnerung…

Und noch eins: Die junge Migrantengeneration der “Araber und Türken” hier in Berlin X-Berg, Wedding und Neuköln steht nicht so auf Scharia “und so”. Die Jungs (und auch Mädels) trinken viel lieber ein deutsches Bier und hören …

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04.03.2010   20:24   +Feedback

Spatzenhirn mit Zöpfen

frau köhler,
im pressedienst der halbkriminellen vereinigung, der auch sie angehören, war gestern zu lesen:
“Chemnitzer NPD-Stadträtin applaudiert Broders Überfremdungskritik”.
(http://www.npd-sachsen.de/index.php?s=9&aid=700)
sie waren bei meiner lesung nicht dabei. dafür bin ich ihnen dankbar. allein die vorstellung, im selben raum mit ihnen zu sein, lässt mir das essen von gestern hochkommen. ihre abwesenheit hat sie freilich nicht davon abgehalten, sich zu meinem auftritt zu äußern. nach der lektüre ihres statements könnte man sich fragen, ob sie dumm oder bösartig sind. ich finde, sie sind beides.
das wort “überfremdung” gehört zu ihrem vokabular, nicht zu meinem. es ist weder während der lesung noch in der anschliessenden diskussion gefallen. ich habe weder implizit noch explizit gegen diejenigen “gewettert”, die in ihren kranken phantasien die hauptrollen spielen, also ausländer, migranten und
andere nicht-deutsche.
und ich sage es ihnen gerne noch einmal, so klar und unmissverständlich, …

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