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    <title type="text">Henryk M. Broder: Blog</title>
    <subtitle type="text">Sie haben das Recht zu schweigen. Henryk M. Broders Sparring&#45;Arena</subtitle>
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    <updated>2013-06-03T17:17:45Z</updated>
    <rights>Copyright (c) 2004, Henryk M. Broder</rights>
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      <title>Frau Beck macht sich Sorgen um Israel</title>
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      <published>2013-05-31T16:20:36Z</published>
      <updated>2013-05-31T18:20:36Z</updated>
      <author>
            <name>Henryk M. Broder</name>
            <email>hmb@henryk-broder.com</email>
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      <content type="html"><![CDATA[
        <p>Schriftliche Antworten der Abgeordneten <strong>Marieluise Beck (Grüne)</strong> auf Nachfragen zur <a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/133/1713339.pdf">Kleinen Anfrage der Grünen</a> über die Kennzeichnung israelischer Produkte, die in der Westbank hergestellt wurden, im Dienste der <strong>Ermöglichung informierter Kaufentscheidungen</strong>.</p>

<p><em>Sehr geehrter Herr Mildner,</em><br />
Sie äußern, wie auch Henryk Broder unter <a href="http://www.achgut.com">http://www.achgut.com</a> , Bedenken bezüglich der Kleinen Anfrage zum „Import von Produkten aus israelischen Siedlungen in der Westbank“, die die Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen der Bundesregierung gestellt hat. In unserem Arbeitskreis „Internationale Politik und Menschenrechte“ ist die Anfrage kontrovers diskutiert worden. Die EU hat dieses Thema mit ihrem Vorstoß zur korrekten Herkunftsbezeichnung von Produkten aus den Siedlungen im Westjordanland auf die Tagesordnung gesetzt. Wir können dieser Debatte meines Erachtens nicht ausweichen.<br />
 <br />
Angesichts unserer historischen Verantwortung ist es nicht die Aufgabe der deutschen Politik, sich zum Lehrmeister Israels aufzuspielen. Eine freundschaftlich kritische Begleitung muss dennoch erlaubt sein. Gerade wegen der sich zuspitzenden außenpolitischen Entwicklung in Israels unmittelbarer Nachbarschaft, mache ich mir große Sorgen um die Verletzlichkeit des Staates Israel. Gleichzeitig teile ich die Sorge – wie übrigens viele israelische Freunde auch –, dass sich das „Window of Opportunity“&nbsp; für eine Zwei-Staaten Lösung auch aufgrund der Siedlungspolitik im Westjordanland immer mehr zu schließen droht. Diese Entwicklung stellt eine Gefahr für die Zukunft eines jüdischen Staates Israel dar.<br />
 <br />
Mit freundlichen Grüßen<br />
<em>Marieluise Beck</em></p>

<p><em>Sehr geehrter Herr Scheibenzuber,</em><br />
Sie äußern, wie auch Henryk Broder unter <a href="http://www.achgut.com">http://www.achgut.com</a> , Bedenken bezüglich der Kleinen Anfrage zum „Import von Produkten aus israelischen Siedlungen in der Westbank“, die die Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen der Bundesregierung gestellt hat. In unserem Arbeitskreis „Internationale Politik und Menschenrechte“ ist die Anfrage kontrovers diskutiert worden. Die EU hat dieses Thema mit ihrem Vorstoß zur korrekten Herkunftsbezeichnung von Produkten aus den Siedlungen im Westjordanland auf die Tagesordnung gesetzt. Wir können dieser Debatte meines Erachtens nicht ausweichen.<br />
 <br />
Angesichts unserer historischen Verantwortung ist es nicht die Aufgabe der deutschen Politik, sich zum Lehrmeister Israels aufzuspielen. Eine freundschaftlich kritische Begleitung muss dennoch erlaubt sein. Gerade wegen der sich zuspitzenden außenpolitischen Entwicklung in Israels unmittelbarer Nachbarschaft, mache ich mir große Sorgen um die Verletzlichkeit des Staates Israel. Gleichzeitig teile ich die Sorge – wie übrigens viele israelische Freunde auch –, dass sich das „Window of Opportunity“&nbsp; für eine Zwei-Staaten Lösung auch aufgrund der Siedlungspolitik im Westjordanland immer mehr zu schließen droht. Diese Entwicklung stellt eine Gefahr für die Zukunft eines jüdischen Staates Israel dar. <br />
 <br />
Mit freundlichen Grüßen<br />
<em>Marieluise Beck</em></p>

<p><em>Sehr geehrte Frau Uhlemann,</em><br />
Sie äußern, wie auch Henryk Broder unter <a href="http://www.achgut.com">http://www.achgut.com</a> , Bedenken bezüglich der Kleinen Anfrage zum &#8220;Import von Produkten aus israelischen Siedlungen in der Westbank&#8221;, die die Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen der Bundesregierung gestellt hat. In unserem Arbeitskreis &#8220;Internationale Politik und Menschenrechte&#8221; ist die Anfrage kontrovers diskutiert worden. Die EU hat dieses Thema mit ihrem Vorstoß zur korrekten Herkunftsbezeichnung von Produkten aus den Siedlungen im Westjordanland auf die Tagesordnung gesetzt. Wir können dieser Debatte meines Erachtens nicht ausweichen.</p>

<p>Angesichts unserer historischen Verantwortung ist es nicht die Aufgabe der deutschen Politik, sich zum Lehrmeister Israels aufzuspielen. Eine freundschaftlich kritische Begleitung muss dennoch erlaubt sein. Gerade wegen der sich zuspitzenden außenpolitischen Entwicklung in Israels unmittelbarer Nachbarschaft, mache ich mir große Sorgen um die Verletzlichkeit des Staates Israel. Gleichzeitig teile ich die Sorge – wie übrigens viele israelische Freunde auch –, dass sich das &#8220;Window of Opportunity&#8221; für eine Zwei-Staaten Lösung auch aufgrund der Siedlungspolitik im Westjordanland immer mehr zu schließen droht. Diese Entwicklung stellt eine Gefahr für die Zukunft eines jüdischen Staates Israel dar.</p>

<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
<em>Marieluise Beck</em></p>

<p><em>Sehr geehrter Herr Stöhr,</em><br />
Sie äußern, wie auch Henryk Broder unter <a href="http://www.achgut.com">http://www.achgut.com</a> , Bedenken bezüglich der Kleinen Anfrage zum &#8220;Import von Produkten aus israelischen Siedlungen in der Westbank&#8221;, die die Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen der Bundesregierung gestellt hat. In unserem Arbeitskreis &#8220;Internationale Politik und Menschenrechte&#8221; ist die Anfrage kontrovers diskutiert worden. Die EU hat dieses Thema mit ihrem Vorstoß zur korrekten Herkunftsbezeichnung von Produkten aus den Siedlungen im Westjordanland auf die Tagesordnung gesetzt. Wir können dieser Debatte meines Erachtens nicht ausweichen.<br />
 <br />
Angesichts unsere historischen Verantwortung ist es nicht die Aufgabe der deutschen Politik, sich zum Lehrmeister Israels aufzuspielen. Eine freundschaftlich kritische Begleitung muss dennoch erlaubt sein. Gerade wegen der sich zuspitzenden außenpolitischen Entwicklung in Israels unmittelbarer Nachbarschaft, mache ich mir große Sorgen um die Verletzlichkeit des Staates Israel. Gleichzeitig teile ich die Sorge – wie übrigens viele israelische Freunde auch –, dass sich das &#8220;Window of Opportunity&#8221; für eine Zwei-Staaten Lösung auch aufgrund der Siedlungspolitik im Westjordanland immer mehr zu schließen droht. Diese Entwicklung stellt eine Gefahr für die Zukunft eines jüdischen Staates Israel dar.<br />
 <br />
Mit freundlichen Grüßen<br />
<em>Marieluise Beck</em></p>

<p><em>Sehr geehrter Herr Böss,</em><br />
Sie äußern Bedenken bezüglich der Kleinen Anfrage zum „Import von Produkten aus israelischen Siedlungen in der Westbank“, die die Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen der Bundesregierung gestellt hat. In unserem Arbeitskreis „Internationale Politik und Menschenrechte“ ist die Anfrage kontrovers diskutiert worden. Die EU hat dieses Thema mit ihrem Vorstoß zur korrekten Herkunftsbezeichnung von Produkten aus den Siedlungen im Westjordanland auf die Tagesordnung gesetzt. Wir können dieser Debatte meines Erachtens nicht ausweichen.<br />
 <br />
Angesichts unserer historischen Verantwortung ist es nicht die Aufgabe der deutschen Politik, sich zum Lehrmeister Israels aufzuspielen. Eine freundschaftlich kritische Begleitung muss dennoch erlaubt sein. Gerade wegen der sich zuspitzenden außenpolitischen Entwicklung in Israels unmittelbarer Nachbarschaft, mache ich mir große Sorgen um die Verletzlichkeit des Staates Israel. Gleichzeitig teile ich die Sorge – wie übrigens viele israelische Freunde auch –, dass sich das „Window of Opportunity“&nbsp; für eine Zwei-Staaten Lösung auch aufgrund der Siedlungspolitik im Westjordanland immer mehr zu schließen droht. Diese Entwicklung stellt eine Gefahr für die Zukunft eines jüdischen Staates Israel dar. <br />
 <br />
Mit freundlichen Grüßen<br />
<em>Marieluise Beck</em></p>

<p><em>Sehr geehrter Herr Stolla-Besta,</em><br />
Sie äußern, wie auch Henryk Broder unter <a href="http://www.achgut.com">http://www.achgut.com</a> , Bedenken bezüglich der Kleinen Anfrage zum „Import von Produkten aus israelischen Siedlungen in der Westbank“, die die Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen der Bundesregierung gestellt hat. In unserem Arbeitskreis „Internationale Politik und Menschenrechte“ ist die Anfrage kontrovers diskutiert worden. Die EU hat dieses Thema mit ihrem Vorstoß zur korrekten Herkunftsbezeichnung von Produkten aus den Siedlungen im Westjordanland auf die Tagesordnung gesetzt. Wir können dieser Debatte meines Erachtens nicht ausweichen.<br />
 <br />
Angesichts unserer historischen Verantwortung ist es nicht die Aufgabe der deutschen Politik, sich zum Lehrmeister Israels aufzuspielen. Eine freundschaftlich kritische Begleitung muss dennoch erlaubt sein. Gerade wegen der sich zuspitzenden außenpolitischen Entwicklung in Israels unmittelbarer Nachbarschaft, mache ich mir große Sorgen um die Verletzlichkeit des Staates Israel. Gleichzeitig teile ich die Sorge – wie übrigens viele israelische Freunde auch –, dass sich das „Window of Opportunity“&nbsp; für eine Zwei-Staaten Lösung auch aufgrund der Siedlungspolitik im Westjordanland immer mehr zu schließen droht. Diese Entwicklung stellt eine Gefahr für die Zukunft eines jüdischen Staates Israel dar. <br />
 <br />
Mit freundlichen Grüßen<br />
<em>Marieluise Beck</em></p>

<p><em>Sehr geehrter Herr Rehnert,</em><br />
Sie äußern, wie auch Henryk Broder unter <a href="http://www.achgut.com">http://www.achgut.com</a> , Bedenken bezüglich der Kleinen Anfrage zum „Import von Produkten aus israelischen Siedlungen in der Westbank“, die die Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen der Bundesregierung gestellt hat. In unserem Arbeitskreis „Internationale Politik und Menschenrechte“ ist die Anfrage kontrovers diskutiert worden. Die EU hat dieses Thema mit ihrem Vorstoß zur korrekten Herkunftsbezeichnung von Produkten aus den Siedlungen im Westjordanland auf die Tagesordnung gesetzt. Wir können dieser Debatte meines Erachtens nicht ausweichen.<br />
 <br />
Angesichts unserer historischen Verantwortung ist es nicht die Aufgabe der deutschen Politik, sich zum Lehrmeister Israels aufzuspielen. Eine freundschaftlich kritische Begleitung muss dennoch erlaubt sein. Gerade wegen der sich zuspitzenden außenpolitischen Entwicklung in Israels unmittelbarer Nachbarschaft, mache ich mir große Sorgen um die Verletzlichkeit des Staates Israel. Gleichzeitig teile ich die Sorge – wie übrigens viele israelische Freunde auch –, dass sich das „Window of Opportunity“&nbsp; für eine Zwei-Staaten Lösung auch aufgrund der Siedlungspolitik im Westjordanland immer mehr zu schließen droht. Diese Entwicklung stellt eine Gefahr für die Zukunft eines jüdischen Staates Israel dar. <br />
 <br />
Mit freundlichen Grüßen<br />
<em>Marieluise Beck</em></p>

<p><em>Sehr geehrter Herr Krikowski,</em><br />
Sie äußern, wie auch Henryk Broder unter <a href="http://www.achgut.com">http://www.achgut.com</a>, Bedenken bezüglich der Kleinen Anfrage zum „Import von Produkten aus israelischen Siedlungen in der Westbank“, die die Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen der Bundesregierung gestellt hat. In unserem Arbeitskreis „Internationale Politik und Menschenrechte“ ist die Anfrage kontrovers diskutiert worden. Die EU hat dieses Thema mit ihrem Vorstoß zur korrekten Herkunftsbezeichnung von Produkten aus den Siedlungen im Westjordanland auf die Tagesordnung gesetzt. Wir können dieser Debatte meines Erachtens nicht ausweichen.<br />
 <br />
Angesichts unserer historischen Verantwortung ist es nicht die Aufgabe der deutschen Politik, sich zum Lehrmeister Israels aufzuspielen. Eine freundschaftlich kritische Begleitung muss dennoch erlaubt sein. Gerade wegen der sich zuspitzenden außenpolitischen Entwicklung in Israels unmittelbarer Nachbarschaft, mache ich mir große Sorgen um die Verletzlichkeit des Staates Israel. Gleichzeitig teile ich die Sorge – wie übrigens viele israelische Freunde auch –, dass sich das „Window of Opportunity“&nbsp; für eine Zwei-Staaten Lösung auch aufgrund der Siedlungspolitik im Westjordanland immer mehr zu schließen droht. Diese Entwicklung stellt eine Gefahr für die Zukunft eines jüdischen Staates Israel dar.<br />
 <br />
Mit freundlichen Grüßen<br />
<em>Marieluise Beck</em></p> 
      ]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Würze in die Sülze</title>
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      <published>2013-05-30T12:24:56Z</published>
      <updated>2013-05-30T14:24:56Z</updated>
      <author>
            <name>Henryk M. Broder</name>
            <email>hmb@henryk-broder.com</email>
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      <content type="html"><![CDATA[
        <p>Bis zu den nächsten Bundestagswahlen am 23. September dieses Jahres sind es noch einige Wochen, der Wahlkampf hat noch nicht begonnen, aber man hört schon die Pferde mit den Hufen scharren. </p>

<p>Der Spitzenkandidat der SPD, Peer Steinbrück, dessen Chancen, der nächste Kanzler zu werden, etwa so groß sind wie die Aussichten von Uli Hoeneß, Ehrenmitglied im Bund der Steuerzahler zu werden, stellt nach und nach sein „Kompetenzteam“ vor, eine Art Schattenkabinett, in das er entweder No-Names oder ausgebrannte Alteisen beruft. Sogar treue SPD-Anhänger fragen sich, welche Strategie Genosse Peer damit verfolgt. Die Antwort ist einfach: Keine. Steinbrück findet keine besseren Leute. Wer noch etwas in der Politik werden möchte, will sich nicht ohne jede Aussicht auf Erfolg verheizen lassen.</p>

<p>Bei der CDU gibt es keine Debatten; wer gegen Angela Merkel antreten würde, könnte gleich Harakiri in einer Karaoke-Bar begehen. Bei der FDP denkt man darüber nach, ob die Aussichten, unter die 5%-Marke zu fallen, mit oder ohne Guido Westerwelle besser sind. Die eben noch jungen Grünen altern vor sich, für viele, die noch nicht nach Brüssel entsorgt wurden, sind die kommenden Wahlen die letzte Chance auf eine ordentliche Pension. Dafür würden sie sogar mit der CDU koalieren, was sich von den Programmen her ohnehin anbietet. Die Schwarzen werden immer grüner und die Grünen immer schwärzer.</p>

<p>Trotzdem kann es noch spannend werden, denn seit kurzem gibt es einen neuen Mitbewerber auf dem Markt, der die Altparteien das Fürchten lehrt: Die „Alternative für Deutschland“. Obwohl sie in den Umfragen derzeit bei zwei bis drei Prozent liegt, also gleichauf mit den Piraten, ist sie medial sehr präsent. </p>

<p>Ihr Gründer, der Hamburger Ökonom Bernd Lucke, ist kein Politprofi, macht aber gerade deswegen in den Talk-Shows eine gute Figur. Er artikuliert, was alle anderen bestreiten: Dass die EU nicht die Lösung, sondern die Ursache der europäischen Krise ist. Die politischen Eliten wollen diesen Gedanken nicht einmal zulassen, geschweige denn darüber diskutieren. Das „dumme“ Fußvolk aber, das bis jetzt jede Politik, die ihm als „alternativlos“ erklärt wurde, brav mitgemacht hat, fängt an, Fragen zu stellen - nach den Kosten und dem Nutzen der „Vereinigten Staaten von Europa“. - So kommt Würze in die Sülze. </p>

<p><em>Erschienen in der Weltwoche vom 30.5.13</em></p>

<p>&nbsp;</p> 
      ]]></content>
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      <title>Hoch auf dem grünen Wagen!</title>
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      <published>2013-05-29T08:24:39Z</published>
      <updated>2013-05-29T10:24:39Z</updated>
      <author>
            <name>Henryk M. Broder</name>
            <email>hmb@henryk-broder.com</email>
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      <content type="html"><![CDATA[
        <p>Gestern früh, genau fünf Minuten nach sieben Uhr, zu einer Zeit also, da normale Menschen noch schlafen, teilte Reinhard Bütikofer, grüner Abgeordneter im Europaparlament, seinen Fans per twitter mit, er habe <a href="https://twitter.com/bueti/status/339382009837273089">eine mail von mir</a> erhalten. <em>&#8220;Was fänden Sie schlimmer: wenn ich Sie 1 blöden Ignoranten oder 1 Grünen Salon-Antisemiten nennen würde?&#8221; Fragt mich Hendryk Broder in mail.</em></p>

<p>Nun, wäre ich so sensibel wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tina_Mendelsohn">Gertrud Bettina &#8220;Tina&#8221; Mendelsohn, geb. <strong>B</strong>ausmann </a>, würde ich Bütikoffer gleich eine Abmahnung und eine Schmerzensgeldforderung hinterher schicken, denn ich heiße nicht &#8220;Hendryk&#8221; sondern Henryk. &#8220;Hendryk&#8221; ist beleidigend, ruf- und geschäftsschädigend. Ich tue es aber nicht, denn alles, was vor zehn Uhr morgens geschrieben wird, fällt unter &#8220;verminderte Zurechnungsfähigkeit&#8221;.</p>

<p>Stattdessen stelle ich hier den ganzen Brief ein, aus dem Bütikofer einen Satz zitiert hat:</p>

<p><em>sehr geehrter herr bütikofer,</em><br />
einer meldung, die ich heute im netz gefunden habe, entnehme ich, dass sie europa-abgeordneter der grünen sind. es muss wohl an mir liegen, dass mir dieser umstand bis heute nicht aufgefallen sind. sie sind schließlich nicht der erste grüne, der von seiner partei nach brüssel entsorgt wurde. ich finde das eine sehr humane regelung, die zudem nutzen und schaden vernünftig gegeneinander abwägt.</p>

<p>nun lese ich in der gleichen meldung, dass sie sich sich auf ihrer FB-seite gegen verleumderische behauptungen zur wehr setzen, die grünen würden zu einem boykott israels aufrufen. davon kann in der tat keine rede sein. es geht nur um die &#8220;ermöglichung informierter kaufentscheidungen&#8221;, wie sie vor genau 80 jahren schon einmal zum wohle des deutschen konsumenten in die wege geleitet wurden. schön, dass ihre partei diese tradition wieder reaktiviert.</p>

<p>erlauben sie mir in diesem zusammenhang drei fragen:</p>

<p>haben sie ihren computer bereits darauf überprüft, ob er komponenten enthält, die von einer israelischen firma hergestellt wurden, möglicherweise in einem betrieb auf der westbank? die wahrscheinlichkeit, dass dies der fall sein könnte, ist ziemlich hoch. würden sie in einem solchen fall eine souveräne entscheidung treffen und auf den gebrauch dieses computers verzichten?</p>

<p>was fänden sie schlimmer: wenn ich sie einen blöden ignoranten oder einen grünen salon-antisemiten nennen würde?</p>

<p>kann ich mich darauf verlassen, dass sie mich in jedem fall wegen beleidigung verklagen würden?</p>

<p>noch eine kleinigkeit: sollten sie unter bluthochdruck leiden, vergewissern sie sich, dass die präparate, die ihnen der arzt verschrieben hat, weder in israel hergestellt wurden noch chemische verbindungen enthalten, die in israel entwickelt wurden. </p>

<p>mit den besten empfehlungen<br />
hb</p>

<p>siehe auch:<br />
<a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/gruene_wehrt_euch_there_is_no_base_in_the_facts">http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/gruene_wehrt_euch_there_is_no_base_in_the_facts</a><br />
<a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_gruenen_selbstdarstellung_und_selbstbetrug">http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_gruenen_selbstdarstellung_und_selbstbetrug</a></p>

<p>Die Grünen sind nicht nur, wie Akif Pirincci <a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_luegenpartei">an dieser Stelle</a> geschrieben hat, die &#8220;Lügepartei&#8221;, sie sind die verlogenste und verkommenste aller Parteien. &#8220;Sämtliche Grünen, die heute von der Partei- oder Regierungsarbeit leben, sind Menschen, welche bereits in ihren jungen Jahren instinktiv geahnt haben, daß sie zu richtiger und geregelter Arbeit nicht fähig sind und ihnen nur ein jämmerliches Leben in stinkenden kleinen Wohnungen und Einkäufen bei Aldi bevorsteht. Es sind gescheiterte Existenzen, denen man ihr Scheitern heute nur deshalb nicht anmerkt, weil sie es&#8230; zu &#8216;Amt und Würden&#8217; gebracht haben.&#8221; </p>

<p>Schauen Sie sich nur mal die <a href="http://reinhardbuetikofer.eu/vita/">Vita von Reinhard Bütikofer</a> an. Mit 20 wurde er &#8220;Studierendenvertreter&#8221;, seitdem lebt er davon, dass er irgendwas vertritt, ein Apparatschik aus dem großen Familienalbum der Funktionäre. Abgesehen von dem einen Jahr, das er sich &#8220;für die Familie&#8221; frei nahm, hat er noch nie in seinem Leben etwas Ordentliches gemacht. Was für eine Existenz! Ohne Risiko, ohne Wertschöpfung, ohne nennenswerten Output, aber immer mit einem bedingungslosen Grundeinkommen. Ein Hoch auf die grüne Revolution!</p>

<p>&nbsp;</p> 
      ]]></content>
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      <title>Grüne, wehrt Euch! There is no base in the facts!</title>
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      <id>tag:henryk-broder.de,2013:hmb.php/blog/index/1.5914</id>
      <published>2013-05-27T13:09:40Z</published>
      <updated>2013-05-27T15:09:40Z</updated>
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            <name>Henryk M. Broder</name>
            <email>hmb@henryk-broder.com</email>
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      <content type="html"><![CDATA[
        <p>Gott, was waren die Deutschen überrascht und entsetzt, als sie nach Kriegsende erfahren mussten, dass die jüdischen Nachbarn, denen sie sich so verbunden fühlten, nicht in Sanatorien, sondern in Vernichtungslager deportiert worden waren, wo sie zu Rauch und Seife verarbeitet wurden. Nein, das konnte doch niemand wissen, obwohl Hunderttausende von deutschen Mitbürgern bei der Reichsbahn und den Lagerverwaltungen beschäftigt waren, woher sie Briefe und Pakete nach Hause schickten. Die Endlösung war das am besten gehütete Geheimnis der deutschen Geschichte. </p>

<p>Inzwischen haben die meisten Deutschen eingesehen, dass es besser ist, sich mit der eigenen Geschichte zu versöhnen, als gegen sie Sturm zu laufen. Nur die Grünen kämpfen noch verzweifelt um ihre Unschuld. Ein grüner Abgeordneter im Landtag von Nordrheinwestfalen zum Beispiel, der auf die Anfrage, was er von der Forderung der grünen Bundestagsfraktion halte, israelische Produkte, die in der Westbank hergestellt wurden, gesondert zu kennzeichnen, Folgendes antwortete: </p>

<p><em>Sehr geehrter Herr H.,<br />
 <br />
würden Sie mir bitte einen Beleg liefern, das so etwas tatsächlich von meiner Partei gemacht wird. Eine Kleine Anfrage ist normalerweise ein Instrument von Landtagsfraktionen oder der Bundestagsfraktion. Ich kann mir das nicht vorstellen das so etwas von uns Grünen kommt und mir ist auch kein derartiger Aufruf oder eine Kleine Anfrage in der Art bekannt. Wenn Sie Sich entscheiden einen solchen Aufruf (gemeint ist: im Gegenzug die Grünen zu boykottieren) zu unterstützen sollten Sie ja auch den Beleg dafür haben dass diese Behauptung zutreffend ist.<br />
 <br />
Mit freundlichen Grüßen</em></p>

<p>Nun, ein Politiker, der sich mit Rechtschreibung und Zeichensetzung schwer tut, ist vermutlich auch nicht in der Lage, die Google-Suchmaschine zu bedienen.<br />
Wäre er es, könnte er die Kleine Anfrage seiner grünen Genossen, von der er noch nichts gehört hat und die er sich nicht vorstellen kann, mühelos finden, hier:<br />
<a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/133/1713339.pdf">http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/133/1713339.pdf</a></p>

<p>Auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reinhard_Bütikofer">Reinhard Bütikofer</a>, ehemaliger Sprecher der Grünen, lebt zwar nicht hinter dem Mond, aber doch in einer Umgebung, die ihm unangenehme Nachrichten offenbar ersparen möchte. Er sitzt bzw. pennt im Europaparlament und hat deswegen viel Zeit, sich um seine Facebook-Seite zu kümmern, wo er neulich Folgendes gepostet hat: <em>There&#8217;s no such thing as a German Greens &#8216;Israel #boycott&#8217;. This anti-Green slander is without any base in the facts; it&#8217;s absurd.</em> Ojwej, die armen Grünen werden verleumdet, völlig grundlos, von einem Boykott kann keine Rede, es handelt sich ja nur um die &#8220;<a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/sonderbehandlung_der_gruenen_art">Ermöglichung einer informierten Kaufentscheidung&#8221;</a>, also eine kleine Hilfe für den Konsumenten. </p>

<p>Wenn man sich <a href="http://www.mupinfo.de/wp-content/uploads/2012/03/deutsche_wehrt_euch.jpg">ein solches Bild</a> ganz unvoreingenommen anschaut, muss man zu dem Schluss kommen, dass es auch damals nicht um einen Boykott, sondern um die Ermöglichung einer informierten Kaufentscheidung ging. Um nichts Anderes geht es den Grünen heute. Wer auf die braunen Ursprünge grüner Aktivitäten hinweist, der betreibt Verleumdung.</p>

<p>&nbsp;</p> 
      ]]></content>
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      <title>Mal rot, mal grün, aber immer mittendrin</title>
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      <id>tag:henryk-broder.de,2013:hmb.php/blog/index/1.5915</id>
      <published>2013-05-25T21:09:11Z</published>
      <updated>2013-05-25T23:09:11Z</updated>
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            <name>Henryk M. Broder</name>
            <email>hmb@henryk-broder.com</email>
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      <category term="Achgut"
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        label="Achgut" />
      <category term="Inland"
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        label="Inland" />
      <content type="html"><![CDATA[
        <p>Erinnern Sie sich? Nachdem das Ausschlussverfahren gegen Thilo Sarrazin wie das Hornberger Schießen ausging, verließ Sergej Lagodinski, Gründer des &#8220;Arbeitskreises jüdischer Sozialdemokraten&#8221; in der SPD, vor etwas mehr als zwei Jahren türenkrachend die Partei. <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/sarrazin-juedischer-genosse-verlaesst-aus-protest-die-spd-a-758942.html">&#8220;Ich kann es in einer Partei mit einem Sarrazin aushalten, aber ich kann es nicht in einer Partei aushalten, die sich aus Angst vor dem Stammtisch einem Sarrazin nicht stellen will. Oder noch schlimmer: die nicht mal weiß, ob sie das will.&#8221;</a> Der Umgang mit Thilo Sarrazin sei bezeichnend &#8220;für die allgemeine Orientierungslosigkeit der Partei im Umgang mit Vielfalt als brennendem Thema unserer Gegenwart.&#8221; Das könne er, Sergej Lagodinski, mit seinem Gewissen nicht vereinbaren.</p>

<p>Doch kaum hatte er der alten Schlampe SPD Adieu gesagt, wandte er sich einer vergleichsweise jungen Liebe zu. Sergej trat den Grünen bei. Denn ein Leben ohne irgendeine Organisation im Rücken, die ihm Heimat und Schutz bietet, ist nicht lebenswert. Es war nicht zu seinem Nachteil. Hatte er bei der SPD noch versucht, sich von unten hochzuarbeiten, so machte er es sich bei den Grünen gleich in der Beletage gemütlich. Er wurde <a href="http://www.gppi.net/?id=130">head of the EU/North America Department of the Heinrich Böll Foundation in Berlin</a>. Was aus zweierlei Gründen bemerkenswert ist. Erstens erfahren wir, dass die Heinrich Böll Stiftung eine &#8220;EU/Nordamerika-Abteilung&#8221; unterhält, um so rückständigen Sozietäten wie den USA und Kanada ökologisch und zivilgesellschaftlich auf die Sprünge zu helfen, zweitens lernen wir, dass bei den Grünen jede Schwatzbacke eine Chance bekommt, aus der nicht einmal was in der SPD werden konnte.</p>

<p>Aber das ist jetzt alles Geschichte. Worauf es jetzt ankommt, ist etwas anderes. Wird Sergej Lagodinski die Grünen ebenso unter Protest verlassen, wie er es mit der SPD gemacht hat, weil die Grünen unter einem fadenscheinigen Vorwand <a href="http://www.welt.de/debatte/article116502265/Die-lange-Tradition-des-gruenen-Antizionismus.html">(&#8220;Ermöglichung von informierten Kaufentscheidungen&#8221;)</a> israelische Produkte, die in der Westbank angebaut wurden, gesondert &#8220;kennzeichnen&#8221; möchten? So eine kleine Analogie zu einer einst sehr erfolg- und folgenreiche <a href="http://www.mennoniten-sinsheim.de/gemeinde_v2/wp-content/uploads/2010/10/1597991.jpg">Kampagne</a>&nbsp; müsste dem sensiblen Sergej doch sauer aufstoßen. Und wenn alle Stricke reißen: Bei den Piraten wäre sicher noch ein Plätzchen frei.</p> 
      ]]></content>
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    <entry>
      <title>Sonderbehandlung der grünen Art</title>
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      <published>2013-05-24T19:55:58Z</published>
      <updated>2013-05-24T21:55:58Z</updated>
      <author>
            <name>Henryk M. Broder</name>
            <email>hmb@henryk-broder.com</email>
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      <content type="html"><![CDATA[
        <p>Die Grünen haben nicht nur ein paar pädophile Leichen im Keller, die in unregelmäßigen Abständen auf sich aufmerksam machen, sie werden auch immer wieder von ihrer &#8220;antizionistischen&#8221; Geschichte eingeholt. Was einem Schreber sein Garten, das ist den Grünen der Nahe Osten. Jetzt will die Öko- und Friedenspartei erreichen, dass israelische Produkte, die in den besetzten Gebieten hergestellt wurden, nicht unter &#8220;Made in Israel&#8221; vermarktet, sondern gesondert gekennzeichnet werden.</p>

<p>Das sei kein Aufruf zum Boykott, versichern sie, und habe nichts mit dem alten Kampfruf &#8220;Deutsche wehrt Euch, kauft nicht bei Juden&#8221; zu tun, es gehe nur um die &#8220;Ermöglichung von informierten Kaufentscheidungen&#8221;. Es ist also eine Maßnahme zum Wohle der Konsumenten, nicht zum Nachteil Israels, das freilich nicht nur Blumen, Früchte und Gemüse nach Deutschland exportiert, die möglicherweise in einer der Siedlungen in der Westbank angebaut und geerntet werden. Die Situation ist ein wenig komplizierter, als sie von den grünen Gutmenschen wahrgenommen wird. <a href="http://www.welt.de/debatte/article116502265/Der-gruene-Antizionismus-hat-eine-lange-Tradition.html">http://www.welt.de/debatte/article116502265/Der-gruene-Antizionismus-hat-eine-lange-Tradition.html</a></p>

<p>Siehe auch:<br />
Created in Israel - Part of your life<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=siqU0iCdSSA&amp;feature=youtu.be">http://www.youtube.com/watch?v=siqU0iCdSSA&amp;feature=youtu.be</a></p> 
      ]]></content>
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      <title>Frau Beck mag es nur sachlich</title>
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      <published>2013-05-23T15:15:13Z</published>
      <updated>2013-05-23T17:15:13Z</updated>
      <author>
            <name>Henryk M. Broder</name>
            <email>hmb@henryk-broder.com</email>
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      <category term="Achgut"
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        label="Inland" />
      <content type="html"><![CDATA[
        <p><strong>sehr geehrte frau beck,</strong><br />
sie werden sich kaum daran erinnern, vor etwa neun jahren hatten wir miteinander im zusammenhang mit dieser geschichte kommuniziert: <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-30612557.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-30612557.html</a><br />
 <br />
nun wende ich mich an sie in einer ganz anderen angelegenheit. sie gehören zu den unterzeichnern einer kleinen anfrage an die bundesregierung über importe von produkten aus israelischen siedlungen in der westbank in die EU und nach deutschland. <a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/133/1713339.pdf">http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/133/1713339.pdf</a><br />
 <br />
in der sache bin ich nicht nur ganz ihrer meinung, ich gehe noch einen schritt weiter: ich bin nicht nur dafür, produkte aus israelischen siedlungen in der westbank, also vorwiegend obst, gemüse und blumen, zu kennzeichnen, sondern auch produkte aus nicht-israelischer produktion, in denen elemente verwendet wurden, die in israel und mit großer wahrscheinlichkeit auch in israelischen fabriken in der westbank hergestellt wurden. das sind vor allem high-tech-elemente, die auch in ihrem computer stecken, und chemische verbindungen in vielen kosmetik- und pharma-produkten deutscher und anderer hersteller. die wahrscheinlichkeit, dass in ihrem shampoo oder in ihrer tagescreme irgendetwas enthalten ist, das in israel entwickelt oder hergestellt wurde, liegt bei etwa 50%.<br />
 <br />
ich bin sehr dafür, alle diese produkte zu kennzeichnen, damit ich beim kauf gezielt vorgehen kann. <br />
 <br />
was ich nun von ihnen wissen möchte: gibt es eine ähnliche initiative der grünen, die sich auf produkte bezieht, die aus china importiert und möglicherweise im besetzten tibet hergestellt worden? produkte aus der türkei, die in nordzypern hergestellt wurden? oder marokkanische datteln, die in westsahara geerntet wurden?<br />
 <br />
für eine zeitnahe antwort wäre ich ihnen sehr verbunden<br />
gruss aus dem ICE<br />
b</p>

<p><strong>Sehr geehrter Herr Broder</strong>,<br />
meine letzte Begegnung mit Ihnen rührt von der Begegnung mit Ihrem Buch &#8220;Vergesst Auschwitz&#8221;, das ist mit all seinem Sarkasmus sehr erhellend finde.<br />
So verstehe ich auch die von Ihnen an mich gerichtete Mail und bedanke mich in diesem Sinne für den Hinweis.<br />
Mit freundlichem Gruß<br />
Marieluise Beck</p>

<p><strong>sehr geehrte frau beck,</strong><br />
ich verstehe, dass sie derzeit mächtig im stress sind, weil die grünen ihre pädophile vergangenheit aufarbeiten müssen und dazu sogar eine historiker-kommission einsetzen wollen oder schon berufen haben (wie einst die degussa, die sich nicht mehr erinnern konnte, woher das von verarbeitete zahngold kam und deswegen experten um hilfe angehen musste), aber glauben sie wirklich, ich würde mich mit dieser schnippischen antwort zufrieden geben? ich bin der steuerzahler, der sie finanziert, ihr gehalt, ihre reisen und ihre rente. und deswegen erwarte ich eine antwort, die diese bezeichnung verdient.<br />
also, noch einmal, ganz langsam, so dass es jeder arier und vegetarier verstehen kann: planen die grünen eine ähnliche aktion zur kennzeichnung von produkten aus china, der türkei und marokko?<br />
ich will sie nicht überfordern. ein einfaches JA oder NEIN würde mir reichen.<br />
mit den besten empfehlungen<br />
b</p>

<p><br />
<strong>Sehr geehrter Herr Broder,</strong><br />
ich entnehme Ihren Einlassungen, dass Sie mehr an Polemik, als an einer sachlichen Auseinandersetzung interessiert sind und bin nicht gewillt, mich auf diesen Stil einzulassen. <br />
Marieluise Beck</p>

<p>&nbsp;</p> 
      ]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Iris macht die Angela</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://henryk-broder.com/hmb.php/blog/article/5918" />
      <id>tag:henryk-broder.de,2013:hmb.php/blog/index/1.5918</id>
      <published>2013-05-21T21:08:04Z</published>
      <updated>2013-05-21T23:08:04Z</updated>
      <author>
            <name>Henryk M. Broder</name>
            <email>hmb@henryk-broder.com</email>
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      <category term="Achgut"
        scheme="http://henryk-broder.com/hmb.php/blog/categories/C20"
        label="Achgut" />
      <content type="html"><![CDATA[
        <p>&#8220;Es gibt keine Alternative zur europäischen Idee&#8221;, sagt Iris Berben, die bei einer <a href="http://www.lvz-online.de/kultur/news/iris-berben-erhaelt-auszeichnung-zur-wagner-gala-in-leipzig--dreharbeiten-zu-familienepos-starten/r-news-a-189186.html">Wagner-Gala in Leipzig</a> mit dem Europäischen Kulturpreis ausgezeichnet wurde, der von der Kulturstiftung &#8220;Pro Europa&#8221; vergeben wird, die ihrerseits vom Europarat und Europäischen Parlament &#8220;ideell gestützt&#8221; wird. Und bei dieser Gelegenheit gab sie bekannt, dass sie &#8220;ein Verhältnis zu Wagner und seiner Musik&#8221; habe, das von ihrer &#8220;langen Israel-Beziehung geprägt&#8221; sei. Das ist etwa so, als würde ein Gast im Cafe Deml eine Portion Topfenknödel bestellen und dazu sagen, er habe ein Verhältnis zu Mehlspeisen, das von seiner Laktose-Intoleranz geprägt sei. Aber Frau Berben kanns eben mit allen.<br />
Den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Leo-Baeck-Preis">Leo-Baeck-Preis</a>, der vom Zentralrat der Juden verliehen wird, hat sie schon, die <a href="http://www.thierse.de/reden-und-texte/reden/verleihung-leo-baeck-preis/">Laudatio</a> hat Wolfgang Thierse gehalten, in Anerkennung von &#8220;Iris Berbens Engagement für Demokratie und Toleranz&#8221;. Jetzt erleben wir den Höhepunkt der deutsch-jüdischen Symbiose, eine menage a trois mit Leo Baeck, Richard Wagner und Iris Berben. </p>

<p>&nbsp;</p> 
      ]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>ZDF enhüllt: Juden hatten Spaß im Ghetto!</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://henryk-broder.com/hmb.php/blog/article/5919" />
      <id>tag:henryk-broder.de,2013:hmb.php/blog/index/1.5919</id>
      <published>2013-05-21T16:17:57Z</published>
      <updated>2013-05-21T18:17:57Z</updated>
      <author>
            <name>Henryk M. Broder</name>
            <email>hmb@henryk-broder.com</email>
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      <category term="Achgut"
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        label="Achgut" />
      <category term="Kultur"
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        label="Kultur" />
      <content type="html"><![CDATA[
        <p>Um das pulsierende jüdische Leben und die jüdische Kultur im Warschau vor dem Krieg zu zeigen, benutzte Armin Coerper Szenen aus der NS-Farce, die nur Minuten vorher in der Dokumentation von Yael Hersonski als Propaganda entlarvt wurde. Wild gestikulierende und grimassierende Juden auf der Bühne eines jüdischen Theaters vor lachenden und applaudierenden Juden im Parkett, die sich wie Bolle amüsierten. Nicht nur dem ZDF-Mann in Warschau fiel nichts auf, auch in der Zentrale in Mainz wunderte sich niemand, dass die Warschauer Juden Armbinden mit dem Davidstern am Ärmel trugen – vor dem Krieg! Als wäre diese Kennzeichnung schon immer üblich gewesen und nicht erst von den Nazis eingeführt worden. <a href="http://www.welt.de/kultur/medien/article116382765/Wie-das-ZDF-auf-Nazi-Propaganda-hereinfiel.html">http://www.welt.de/kultur/medien/article116382765/Wie-das-ZDF-auf-Nazi-Propaganda-hereinfiel.html</a></p>

<p><strong>Das meint der Leser:</strong><br />
Broder, erzählen Sie doch mal was über Palästina, besonders über den Gazastreifen, das größte Ghetto der Welt.</p> 
      ]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Die Klimakammer erklärt die Debatte für beendet!</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://henryk-broder.com/hmb.php/blog/article/5920" />
      <id>tag:henryk-broder.de,2013:hmb.php/blog/index/1.5920</id>
      <published>2013-05-19T13:20:57Z</published>
      <updated>2013-05-19T15:20:57Z</updated>
      <author>
            <name>Henryk M. Broder</name>
            <email>hmb@henryk-broder.com</email>
            <uri>http://henryk-broder.com/</uri>      </author>

      <category term="Achgut"
        scheme="http://henryk-broder.com/hmb.php/blog/categories/C20"
        label="Achgut" />
      <category term="Klima&#45;Debatte"
        scheme="http://henryk-broder.com/hmb.php/blog/categories/C24"
        label="Klima&#45;Debatte" />
      <content type="html"><![CDATA[
        <p>Und was der letzte Kenntnisstand der Klimawissenschaft ist, das bestimmt die Bundesklimakammer alias das Umweltbundesamt. Ebenso, wer die &#8220;Klimaskeptiker&#8221; sind, die an den Pranger gestellt werden: &#8220;die Journalisten und Publizisten Dirk Maxeiner und Michael Miersch&#8221; und &#8220;der Filmemacher und Publizist Günter Ederer&#8221;.<br />
Es handelt sich um einen in der deutschen Nachkriegsgeschichte einzigartigen Fall von obrigkeitsstaatlicher Intervention in eine öffentlich geführte Diskussion. Die Frage, ob und wie stark sich die Erde künftig erwärmen wird, ist schon deshalb umstritten, weil die Prognosen auf unvollkommenen Simulationen und Computermodellen beruhen. Wie unsicher die Vorhersagen sind, zeigt sich schon daran, dass die durchschnittliche Erdtemperatur im Widerspruch zu den Hochrechnungen seit nun fast 15 Jahren stagniert, was der Wissenschaft – gelinde gesagt – Rätsel aufgibt. <a href="http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article116332834/Eine-Behoerde-erklaert-die-Klimadebatte-fuer-beendet.html">http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article116332834/Eine-Behoerde-erklaert-die-Klimadebatte-fuer-beendet.html</a></p>

<p>Das meint der Leser:<br />
Die Wissenschaft lebt vom Diskurs. Werden abweichende Meinungen und Ansichten nicht mehr gehört, kann kein wissenschaftliches Arbeiten mehr stattfinden. Es ist ein politisch (-wirtschaftlicher) Wille, der dahintersteckt. Auch Diskussionen um den Holocaust sind strafrechtlich verboten. Es ist der einzige geschichtliche Vorgang, der vom wissenschaftlichen Diskurs ausgeklammert wird.</p> 
      ]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Frieden total</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://henryk-broder.com/hmb.php/blog/article/5921" />
      <id>tag:henryk-broder.de,2013:hmb.php/blog/index/1.5921</id>
      <published>2013-05-16T21:39:46Z</published>
      <updated>2013-05-16T23:39:46Z</updated>
      <author>
            <name>Henryk M. Broder</name>
            <email>hmb@henryk-broder.com</email>
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      <category term="Achgut"
        scheme="http://henryk-broder.com/hmb.php/blog/categories/C20"
        label="Achgut" />
      <category term="Inland"
        scheme="http://henryk-broder.com/hmb.php/blog/categories/C4"
        label="Inland" />
      <content type="html"><![CDATA[
        <p>Der Tod, hat der Lyriker Paul Celan in seinem bekann-testen Gedicht geschrieben, sei „ein Meister aus Deutschland“; die 1944 entstandene „Todesfuge“ steht in vielen Anthologien und Schulbüchern und wird bei jeder zweiten Gedenkfeier für die Opfer des NS-Regimes rezitiert. </p>

<p>Würde Celan, der 1970 Selbstmord beging, heute noch leben und dichten, käme er vermutlich auf die Idee, ein anderes Gedicht zu schreiben: „Die Verspätung ist ein Meister aus Deutschland“. Nein, nicht wegen der Routine bei der Bundesbahn. Sondern weil die Deutschen immer anderen hinterher hinken. </p>

<p>Sie sind eine „verspätete Nation“, „verspätete Antifaschisten“, die das Dritte Reich umso schlimmer finden, je länger es tot ist, und „verspätete Pazifisten“, die sozusagen die Seiten gewechselt haben. Statt nach einem „totalen Krieg“ sehnen sie sich nach einem „totalen Frieden“. </p>

<p>Freiburg, Münster, Osnabrück und Tübingen tragen ganz offiziell den Vornamen „Friedensstadt“, ebenso die Siedlung Weißenberg in Brandenburg südlich von Berlin. Jedes Jahr werden etwa zwei Dutzend Friedenspreise verliehen, vom Friedenspreis des Deutschen Buchhandels bis zum Petra-Kelly-Preis der Heinrich-Böll-Stiftung. Eine der bekannteren Auszeichnungen ist der Aachener Friedenspreis, der von einem überparteilichen und überkonfessionellen Verein vergeben wird.</p>

<p>Dieses Jahr fiel die Wahl auf drei Schulen – ein Gymnasium in Berlin, eine Gesamtschule in Düsseldorf und eine Berufsschule in Offenbach -, deren Schulkonferenzen beschlossen haben, keine „Jugendoffiziere“ der Bundeswehr mehr zu Vorträgen einzuladen, um die Schüler vor der Versuchung zu bewahren, Berufssoldat zu werden.</p>

<p>In der Preisbegründung heißt es u.a.: „Wir wollen den Mut und die Courage der Schülerinnen und Schüler, der Eltern, Lehrerinnen und Lehrer mit dem Aachener Friedenspreis 2013 würdigen und gleichzeitig ein Signal gegen den Mainstream der Militarisierung in unserer Gesellschaft setzen.“</p>

<p>Es gehört wirklich viel „Mut und Courage“ dazu, im Jahre 2013 gegen den „Mainstream der Militarisierung“ zu Felde zu ziehen. In Berlin regiert eine Militärjunta, der Verkehr wird von der Militärpolizei geregelt und das KZ Buchenwald bei Weimar steht kurz vor seiner Inbetriebsnahme. Das ist schlecht für Deutschland, aber gut für die Friedensbewegung.</p>

<p><em>Erschienen in der Weltwoche vom 16.5.13</em></p>

<p>&nbsp;</p> 
      ]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Plasberg trommelt für die NPD</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://henryk-broder.com/hmb.php/blog/article/5922" />
      <id>tag:henryk-broder.de,2013:hmb.php/blog/index/1.5922</id>
      <published>2013-05-16T11:37:32Z</published>
      <updated>2013-05-16T13:37:32Z</updated>
      <author>
            <name>Henryk M. Broder</name>
            <email>hmb@henryk-broder.com</email>
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        label="Inland" />
      <content type="html"><![CDATA[
        <p>Eine richtige (oder auch falsche) Überlegung soll unterbleiben, weil sie – so würde es die Kanzlerin sagen – &#8220;wenig hilfreich&#8221; sein könnte. Zuletzt hat ARD-Moderator Frank Plasberg den Gründer der Alternative für Deutschland (AfD), Bernd Lucke, mit Zitaten aus einem Pamphlet der NPD konfrontiert, in dem auf die &#8220;Gemeinsamkeiten zwischen NPD und AfD&#8221; hingewiesen wurde. Ob ihm das unangenehm wäre, wollte Plasberg wissen. Lucke konterte souverän. Der Skandal liege nicht darin, dass sich die NPD bei der AfD anbiedere, sondern darin, dass Plasberg einer unbedeutenden politischen Splittergruppe eine Bühne biete.<br />
<a href="http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article116226183/Die-Euro-Debatte-muss-gefuehrt-werden-duerfen.html">http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article116226183/Die-Euro-Debatte-muss-gefuehrt-werden-duerfen.html</a></p> 
      ]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Unterwegs mit der Deutschen Bahn. Daheim mit deutschen Philosophen</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://henryk-broder.com/hmb.php/blog/article/5923" />
      <id>tag:henryk-broder.de,2013:hmb.php/blog/index/1.5923</id>
      <published>2013-05-15T16:40:43Z</published>
      <updated>2013-05-15T18:40:43Z</updated>
      <author>
            <name>Henryk M. Broder</name>
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        label="Kultur" />
      <content type="html"><![CDATA[
        <p>Wann immer ich mit der DB unterwegs bin, frage ich mich: Wie haben es die Deutschen damals geschafft, bis nach Stalingrad vorzudringen? Trotz der Hitze, die Weichen schmelzen lässt und trotz der Kälte, in der die Weichen einfrieren? Eine erstaunliche Leistung, denke ich immer dann, wenn der Zugschaffner die Reisenden um Verständnis für einen außerplanmäßigen Halt aufgrund einer Streckenüberlastung oder um Entschuldigung für den Ausfall der Klimaanlage bittet.</p>

<p>Und wenn ich etwas von einem zeitgenössischen deutschen Philosophen lese oder höre, dann frage ich mich, wie die Deutschen in den Ruf gekommen sind, das Volk der Dichter und Denker zu sein. Oder waren Hegel, Kant und Nietzsche keine Deutschen? Richard David Precht und Michael Schmidt-Salomon sind es ganz bestimmt. Nehmen Sie sich etwas Zeit, schauen Sie sich <a href="http://www.4shared.com/video/TnmQxUeW/Precht-Juncker.html">das hier</a> an und lesen sie <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/39/39061/1.html">das hier</a>.</p>

<p>Und wenn es mit der Philosophie in Deutschland so weiter geht, wird die Sache so enden wie die Schlacht von Stalingrad.</p> 
      ]]></content>
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      <title>Früher war alles besser. Auch die Philosophen</title>
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      <published>2013-05-14T12:03:23Z</published>
      <updated>2013-05-14T14:03:23Z</updated>
      <author>
            <name>Henryk M. Broder</name>
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      <content type="html"><![CDATA[
        <p>Die sozialen Normen, &#8220;die das normale zwischenmenschliche Verhältnis miteinander regeln, über Tausende von Jahren geregelt haben&#8221;, seien &#8220;im Rückmarsch begriffen&#8221;, an ihre Stelle sei &#8220;eine Art Diktatur der Marktnormen&#8221; getreten, die &#8220;diese Sozialnormen kannibalisieren&#8221;. Und: &#8220;Warum leben wir in einer Zeit, in der das Kosten-Nutzen-Kalkül so sehr in den Vordergrund getreten ist und die Gemeinwohlorientiertheit und vieles andere Zwischenmenschliche so sehr zurück gegangen ist?&#8221;<br />
<a href="http://www.welt.de/kultur/article116169845/Was-war-so-toll-an-Seuchen-und-Armut-Herr-Precht.html">http://www.welt.de/kultur/article116169845/Was-war-so-toll-an-Seuchen-und-Armut-Herr-Precht.html</a></p>

<p><strong>Siehe auch</strong><br />
Geiles <a href="http://www.google.de/imgres?q=richard+david+precht+stern&amp;start=386&amp;hl=de&amp;biw=1440&amp;bih=699&amp;tbm=isch&amp;tbnid=IXvQ483AC0g2EM:&amp;imgrefurl=http://www.shotview-news.com/archives/date/2011/11&amp;docid=AK4UORqapIWriM&amp;imgurl=http://www.shotview-news.com/wp-content/uploads/2011/11/Heft_48_2011_520-210x180.jpg&amp;w=210&amp;h=180&amp;ei=vyySUfinN8rBswaaw4GYCA&amp;zoom=1&amp;iact=hc&amp;vpx=493&amp;vpy=452&amp;dur=253&amp;hovh=144&amp;hovw=168&amp;tx=117&amp;ty=138&amp;page=11&amp;tbnh=144&amp;tbnw=168&amp;ndsp=33&amp;ved=1t:429,r:5,s:400,i:19">Titelbild</a>, ein Fall für Dr. Freud</p> 
      ]]></content>
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      <title>Islamophobie und Knödel</title>
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      <published>2013-05-11T21:08:05Z</published>
      <updated>2013-05-11T23:08:05Z</updated>
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            <name>Henryk M. Broder</name>
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      <content type="html"><![CDATA[
        <p>Woran denken Sie, wenn Sie das Wort &#8220;Tschechien&#8221; hören? An den braven Soldaten Schwejk? An Bier aus Pilsen und Oblaten aus Karlsbad? An den Prager Frühling und die brüderliche Intervention der Russen? An Franz Kafka, Max Brod, Karel Gott? Falsch! Daneben! Sitzenmachen!</p>

<p>Die richtige Antwort lautet: Islamophobie! Was sonst? Das Prager &#8220;Zentrum für Internationale Beziehungen&#8221; und das &#8220;Tschechisch-Arabische Zentrum für den kulturellen Dialog&#8221; veranstaltet am 23. Mai eine Konferenz über das Thema: <a href="http://www.ustavmezinarodnichvztahu.cz/article/islamophobia-in-the-czech-republic-and-europe">&#8220;Islamophobie in der Tschechischen Republik und Europa&#8221;</a>. </p>

<p>Die Islamophobie in der Tschechischen Republik äußert sich erst einmal darin, dass es in Tschechien kaum Moslems gibt, ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung liegt zwischen 0.1 und 0.2 Prozent. Wären die Tschechen nicht so islamophob, würden mehr Moslems in Tschechien leben. Man muss auch, anders als in Berlin, Paris oder London, lange an einer Straßenecke stehen und warten, bis endlich eine Frau mit Kopftuch vorbei kommt. Meistens handelt es sich um Bäuerinnen, die in der Stadt etwas  kaufen oder verkaufen wollen. Es gibt in Prag einige Kebab-Buden, aber sie werden von Tschechen betrieben, die im Westen gearbeitet und sich mit ihren Ersparnissen daheim eine kleine Existenz aufgebaut haben. Auch Ehrenmorde sind in Tschechien sehr selten. So kommt ein Symptom zum anderen und am Ende ergibt es ein klares Bild: Die Islamophobie in Tschechien nimmt Besorgnis erregende Ausmaße an!</p>

<p>Aus Deutschland nimmt an der Prager Konferenz Dr. Juliane Wetzel vom Berliner Zentrum für Antisemitismusforschung teil, das sich inzwischen auf die Erforschung der Islamophobie verlegt hat. Denn die Islamophobie ist der Antisemitismus des 21. Jahrhunderts. Und deswegen muss die Forschung weiter gehen. Demnächst in Svolvær, über die Islamophobie auf den Lofoten.</p>

<p>&nbsp;</p> 
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