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    <title type="text">Henryk M. Broder: Blog</title>
    <subtitle type="text">Sie haben das Recht zu schweigen. Henryk M. Broders Sparring&#45;Arena</subtitle>
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    <updated>2010-03-10T00:06:18Z</updated>
    <rights>Copyright (c) 2010, Henryk M. Broder</rights>
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      <title>Noch einer</title>
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      <published>2010-03-09T23:58:17Z</published>
      <updated>2010-03-10T00:06:18Z</updated>
      <author>
            <name>Henryk M. Broder</name>
            <email>hmb@henryk-broder.com</email>
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      <content type="html"><![CDATA[
        <p>Hallo Herr Broder,</p>

<p>Sie können nun auch mit einem weiteren jüdischen &#8220;Antisemiten&#8221; rechnen.&nbsp; Wie Sie längst wissen, sind internationale Menschenrechte antisemitische Rechte, ganz besonders das Recht jedes Menschen in seiner Heimat zurückzukehren, denn damit wollen die bösen palästinensische Flüchtlinge die Juden ausrotten.&nbsp; Daher würde ich Sie bitten mich zu den &#8220;Antisemiten&#8221; mitzuzählen, weil ich auch diese Rechte verteidige.<br />
Ich finde Ihre Schriften höchst amüsant und hilfsreich für die Aufklärung der zionistischen Arbeitsmethoden.<br />
Toda raba (in Hebräisch: Vielen Dank)<br />
Elias Davidsson</p>

<p>Siehe auch:<br />
Mein Interesse an Terrorismus begann im Jahre 2002, ein Jahr nach den Ereignissen vom 11. September als ich das Phänomen des synthetischen Terror entdeckte. Synthetischer Terror sind Handlungen, wie z.B. der Brandanschlag des Reichstages in 1933, der von den Nazis inszeniert wurde, um die Kommunisten zu beschuldigen und diese dann auszurotten. Es scheint mir, dass eine beträchtliche Portion der heutigen Terrorhandlungen synthetisch sind, d.h. von Geheimdiensten präpariert werden, um es irgendeinem Feind in die Schuhe zu schieben. Die Ereignisse vom 11. September scheinen mir ein Musterbeispiel für synthetischen Terrorismus. Ich habe seit dem Jahre 2002 diese Ereignisse sehr genau studiert und darüber einige Aufsätze publiziert. Ich bin heute überzeugt, dass dieser Massenmord von den amerikanischen Behörden präpariert und auch ausgeführt wurden. Es gibt nicht den geringsten Beweis, dass irgendeiner der 19 genannten &#8220;Flugzeugentführer&#8221; überhaupt in einer der abgestürzten Flugzeuge eingestiegen ist. Die Geschichte von den 19 arabisch/islamischen Flugzeugentführern bleibt bis heute eine Legende, oder genauer gesagt, ein gewaltige Lüge, die als Berechtigung für die Tötung durch Bombenanschläge von Tausenden unschuldiger Afghanen, für die Abschaffung von Menschenrechten und für die Einführung eines globales &#8220;Krieges&#8221; gegen den Terror sorgte. Was mich bis heute erstaunt, ist die Tatsache, dass diese Lügengeschichte ohne jegliche Kritik von nahezu sämtlichen Medien akzeptiert wurde und an das Volk weitergegeben wird. Noch verblüffender ist die Tatsache, dass auch Akademiker in der ganze Welt diese Lügengeschichte ganz roh geschluckt haben und diese Geschichte als Grundlage für unzählige wissenschaftliche Arbeiten verwendet haben. Diese globale Zustimmung zu einer unbewiesenen Geschichte macht mir richtige Sorgen über unsere Zukunft. <a href="http://www.muslim-markt.de/interview/2008/davidsson.htm">http://www.muslim-markt.de/interview/2008/davidsson.htm</a>
</p> 
      ]]></content>
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      <title>Wir lassen uns unser friedliches Zusammenleben von Ihnen nicht kaputt machen.</title>
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      <id>tag:henryk-broder.com,2010:hmb.php/blog/index/1.940</id>
      <published>2010-03-07T21:03:27Z</published>
      <updated>2010-03-07T21:04:28Z</updated>
      <author>
            <name>Henryk M. Broder</name>
            <email>hmb@henryk-broder.com</email>
            <uri>http://henryk-broder.com/</uri>      </author>

      <content type="html"><![CDATA[
        <p>Wenn man Ihre Artikel, neuerdings wieder im Spiegel, liest, so gewinnt man ja den Eindruck, als stünden die Truppen der Muselmanen mit wehenden gründen Fahnen nicht gar nur vor Wien, sondern schon vor Berlin (oder in Berlin-X-Berg schon seit langem einmarschiert?) und als würde in Karlsruhe alsbald nach der Scharia geurteilt.</p>

<p>Zwischendurch sollten Sie jedoch mit den nüchternen geopolitischen Realitäten konfrontiert werden. Sonach ist es keineswegs so, dass wir einer schleichenden muslimischen Invasion ausgesetzt wären, sondern umgekehrt: UNSERE Nato-Truppen stehen am Euphrat und Trigris und sie stehen am Hindukusch. Wir sind es also, die die muslimischen Völker und Religionen niederknechten und ihnen unsere Gesetzte aufzwingen und nicht sie uns. Dies nur zur Erinnerung&#8230;</p>

<p>Und noch eins: Die junge Migrantengeneration der &#8220;Araber und Türken&#8221; hier in Berlin X-Berg, Wedding und Neuköln steht nicht so auf Scharia &#8220;und so&#8221;. Die Jungs (und auch Mädels) trinken viel lieber ein deutsches Bier und hören die neuen I Tunes von Bushido. Heute hat mein 8 Jähriger Junge bei einem Hallenfußballturnier im Wedding gegen die F-Junioren der Fußballvereine von Türkyemspor gespielt. Deren türkischstämmige Väter essen wie icke Bockwurst und Kartoffelsalat und die F-Junioren, deren Großväter einst u.a. aus Anatolien einwanderten schreien in der Halle vorm Anstoß ein dreifaches BERLIN,BERLIN, BERLIN!</p>

<p>Das hätten Sie wohl gerne, SIE intellektuell und ideologisch verblendeter ALTER BÖSER MANN, dass Sie meinen Sohn und seine türkisch-stämmigen Freunde dereinst als Soldaten aufeinanderhetzen - so wie Karadzic es tat- , für einem Konflikt, den es eigentlich nicht gibt.</p>

<p>Was ein Zielke, Broder oder sonstwer schreibt, dafür interessieren sich 400.000 biertrinkende, (muslimische, agnostische, christliche, jüdische und sonstwie geartete,) jedenfalls aber gebürtige Berliner einen Scheissdreck und das ist auch gut so. Wir lassen uns unser friedliches Zusammenleben von Ihnen nicht kaputt machen.</p>

<p>Also hören Sie bitte auf, so boshaft-rassistisch zu HETZEN, wie einst ein Lanz von Liebenfels es 1910ff. in seinen Ostaraheften tat, damit das 21. Jahrhundert friedlicher und unblutiger verläuft als das 20.<br />
Lesen und verfassen Sie mithin weniger irrelevante Artikel, sondern reden Sie mit den Menschen, die Sie mit Ihren Anfeindungen zu meinen glauben. Ansonsten schreiben Sie doch mal was über die Gefechtslage unserer Kreuzzüge an Euphrat, Tigris und am Hindukusch - zum ins Verhältnis setzen der gegenseitigen Unterdrückung sozusagen&#8230;</p>

<p>Werner Tress</p> 
      ]]></content>
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      <title>Spatzenhirn mit Zöpfen</title>
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      <published>2010-03-04T18:24:23Z</published>
      <updated>2010-03-04T18:32:25Z</updated>
      <author>
            <name>Henryk M. Broder</name>
            <email>hmb@henryk-broder.com</email>
            <uri>http://henryk-broder.com/</uri>      </author>

      <content type="html"><![CDATA[
        <p>frau köhler,<br />
im pressedienst der halbkriminellen vereinigung, der auch sie angehören, war gestern zu lesen:<br />
&#8220;Chemnitzer NPD-Stadträtin applaudiert Broders Überfremdungskritik&#8221;.<br />
(<a href="http://www.npd-sachsen.de/index.php?s=9&amp;aid=700">http://www.npd-sachsen.de/index.php?s=9&amp;aid=700</a>)<br />
sie waren bei meiner lesung nicht dabei. dafür bin ich ihnen dankbar. allein die vorstellung, im selben raum mit ihnen zu sein, lässt mir das essen von gestern hochkommen. ihre abwesenheit hat sie freilich nicht davon abgehalten, sich zu meinem auftritt zu äußern. nach der lektüre ihres statements könnte man sich fragen, ob sie dumm oder bösartig sind. ich finde, sie sind beides.<br />
das wort &#8220;überfremdung&#8221; gehört zu ihrem vokabular, nicht zu meinem. es ist weder während der lesung noch in der anschliessenden diskussion gefallen. ich habe weder implizit noch explizit gegen diejenigen &#8220;gewettert&#8221;, die in ihren kranken phantasien die hauptrollen spielen, also ausländer, migranten und<br />
andere nicht-deutsche. <br />
und ich sage es ihnen gerne noch einmal, so klar und unmissverständlich, dass es sogar ihr bezopftes spatzenhirn begreifen sollte: wenn es die möglichkeit gäbe, sie und das rechtsradikale pack, das sie repräsentieren, gegen ausländer - egal welcher provenienz - auszutauschen, würde ich mich sofort dafür aussprechen.<br />
ob sie meine bücher gelesen haben, weiß ich nicht. es ist mir auch wurscht. selbst wenn sie es getan haben, haben sie nichts verstanden. meine forderung nach mehr intoleranz richtet sich nicht nur gegen die terrorversteher von links, sie richtet sich auch gegen das gesindel, das ihre politische heimat ist.<br />
ich habe in chemnitz meine bewunderung und meinen respekt für die dresdner bürger artikuliert, die am jahrestag der bombardierung den öffentlichen raum<br />
besetzt und der npd den weg versperrt haben. ich habe auch angeregt, dass alle bürger mit migrationshintergrund - vom türkischen müllfahrer bis zum indischen arzt -&nbsp; einen tag lang streiken, um der fremdenfeindlichkeit die grundlage zu entziehen. das alles sind nicht ihre positionen. <br />
dass sie sich nun hinter einem &#8220;jüdischen leitintellektuellen&#8221; verstecken, zeugt nur von ihrer schamlosigkeit im umgang mit dem, das sie irrtümlich für politik halten. es ist  aber nur die pflege von ressentiments. für ihre versuche, jemand zu finden, der ihre schweinereien für koscher erklärt, stehe ich nicht zur verfügung.<br />
wenn sie es noch einmal machen, komme ich bei ihnen vorbei und ziehe ihnen die zöpfe lang. <br />
versprochen und grusslos<br />
b.</p>

<p>Siehe auch:<br />
<a href="http://www.katrin-im-rathaus.de/">http://www.katrin-im-rathaus.de/</a></p> 
      ]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Pau nach Prag</title>
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      <published>2010-03-04T09:41:36Z</published>
      <updated>2010-03-04T09:44:37Z</updated>
      <author>
            <name>Henryk M. Broder</name>
            <email>hmb@henryk-broder.com</email>
            <uri>http://henryk-broder.com/</uri>      </author>

      <content type="html"><![CDATA[
        <p>sehr geehrte frau pau,<br />
ich schreibe einen artikel für die weltwoche über den eklat vom letzten freitag während der debatte um den deutschen afghanistan-einsatz. dazu würde ich gerne wissen:haben sie zusammen mit ihren fraktions-kollegen demonstriert oder haben sie sich einer solchen aktion mit rücksicht auf ihr amt als vizepräsidentin des bunderstages enthalten?<br />
ich muss meinen text spätestens dienstag mittag abschliessen und wäre ihnen für eine antwort bis dahin sehr dankbar.<br />
mit besten grüßen<br />
ihr hb</p>

<p>Sehr geehrter Herr Broder,<br />
Petra Pau bat mich, Ihnen zu antworten. Petra Pau war am Freitag, 26. 02. 2010, nicht im Bundestag, sondern als Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages in Prag.<br />
Mit freundlichen Grüßen<br />
Axel Hildebrandt<br />
Mitarbeiter</p>

<p>sehr geehrter herr hildebrandt,<br />
vielen dank für ihre rasche antwort. wäre es noch möglich zu erfahren, wie frau pau die aktion ihrer fraktionskollegen beurteilt?<br />
dank und gruss<br />
b.
</p> 
      ]]></content>
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      <title>Wie Broder die Massen manipuliert</title>
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      <id>tag:henryk-broder.com,2010:hmb.php/blog/index/1.937</id>
      <published>2010-03-02T20:08:03Z</published>
      <updated>2010-03-02T21:03:04Z</updated>
      <author>
            <name>Henryk M. Broder</name>
            <email>hmb@henryk-broder.com</email>
            <uri>http://henryk-broder.com/</uri>      </author>

      <content type="html"><![CDATA[
        <p>Bekomme ich einen Leserbrief, der etwa so lang ist wie eine Gebrauchsanweisung für eine kommunale Kläranlage, dann weiß ich schon nach dem ersten Satz, wie er enden wird: &#8220;Sie sind es nicht wert, dass man sich mit Ihnen beschäftigt!&#8220; Dennoch gibt es genug Masochisten, die es gerne immer wieder tun, wie den Wixxxer aus dem hessischen Hinterland oder den Dortmunder Halbanalphabeten, der im Laufe der Jahre tausende von Kommentaren zu meinen Texten geschrieben hat und dabei der deutschen Sprache jedesmal das antut, was Generalleutnant Lothar von Trotha mit den Hereros angestellt hat.<br />
Gestern war es wieder soweit. Nach einer Lesung in Chemnitz meldete sich ein junger Mann zu Wort und fragte, warum ich &#8220;die Moslems durch den Dreck ziehen&#8221; würde, ich sollte mich lieber mit den bibeltreuen Christen und deren Verbrechen beschäftigen. In der Diskussion kam er nicht weit, dafür hat er heute kräftig nachgelegt:</p>

<p>&#8220;Man könnte noch viele Anmerkungen zur Person Henryk M. Broders verlieren, doch eigentlich ist es dieser nach Aufmerksamkeit lechzende Hampelmann nicht wert. Dennoch muss man vor diesem Mann warnen, da vielen anscheinend seine plumpen Erklärungsversuche über die Dinge in der Welt ausreichen. Broder hat seine Wahrheit gefunden und man darf nicht müde werden, diese Wahrheit als Lüge zu enttarnen. Womit wir wieder bei den Idealen der Aufklärung wären.&#8220; <a href="http://dwdonline.de/?p=3895">http://dwdonline.de/?p=3895</a></p> 
      ]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Gott zum Gruße!</title>
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      <id>tag:henryk-broder.com,2010:hmb.php/blog/index/1.936</id>
      <published>2010-02-13T10:24:44Z</published>
      <updated>2010-02-13T10:24:45Z</updated>
      <author>
            <name>Henryk M. Broder</name>
            <email>hmb@henryk-broder.com</email>
            <uri>http://henryk-broder.com/</uri>      </author>

      <content type="html"><![CDATA[
        <p>Sehr geehrter Herr Broder!</p>

<p>ich habe Ihre ständigen, widerlichen Kommentare auf<br />
<a href="http://moslaemm.wordpress.com">http://moslaemm.wordpress.com</a> gelesen und finde sie unerträglich! Ihre<br />
permanenten Sprüche über Moslems, die Sie mit Ihrem &#8220;Zyklon M&#8221; behandeln<br />
würden, zeugen von einer kranken Geisteshandlung, die in rein GAR NICHTS<br />
denen der nationalsozialistischen Mörder nachsteht, die Ihr eigenes Volk<br />
auszulöschen versuchten! Haben Sie denn nichts aus der Geschichte gelernt?<br />
Und Ihre ewigen Versuche, dem deutschen Volk ein schlechtes Gewissen<br />
einzureden,um es aus zu nehmen, zeigen nur Ihre unermessliche Gier nach<br />
Geld und Geltung. Ihr widerlicher Zynismus schadet nur Ihnen selbst. So<br />
kann ich Sie nicht mehr Ernst nehmen.</p>

<p>Gott zum Gruße<br />
K. Paterna
</p> 
      ]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Erlebnisgeneration des Holocaust &#45; mit Charlotte als Scharnier</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://henryk-broder.com/hmb.php/blog/article/935/" />
      <id>tag:henryk-broder.com,2010:hmb.php/blog/index/1.935</id>
      <published>2010-02-12T23:57:07Z</published>
      <updated>2010-02-13T10:33:08Z</updated>
      <author>
            <name>Henryk M. Broder</name>
            <email>hmb@henryk-broder.com</email>
            <uri>http://henryk-broder.com/</uri>      </author>

      <content type="html"><![CDATA[
        <p>Sehr geehrter Herr Broder,<br />
derzeit bin ich an einem Buch über das Vermächtnis an die neue Generation jüdischer Menschen. Scharnier ist ein Gespräch mit Charlotte Knobloch. Wenn sie nächstens als Zentralratspräsidentin abtritt, wird sie die letzte gewesen sein, die Vertreterin der Erlebensgeneration des Holocausts. Und nicht nur das. Vermutlich ist damit dann die Zeit angebrochen für den Paradigmenwechsel und die Frage, was heisst es heute, Jude in Deutschland zu sein, wird anders beantwortet werden.<br />
 
Doch wie? Was fehlt? Was blieb in den vergangenen Jahrzehnten vernachlässigt? Was möchte die neue Generation? Fragen wie diese sind der Anlass, weshalb ich mich gerne mit Ihnen zu einem Gespräch verabreden würde. Der Grund ist Ihre Art zu reflektieren. Ein weiterer Grund ist natürlich auch ihr kurzzeitiges Interesse an einer Nachfolge von Frau Knobloch. <br />
 
Ich wäre sehr froh, wenn es in Ihrem Kalender eine Möglichkeit gäbe zu einem Interview. Wir könnten uns treffen - oder auch zu einem Telefoninterview verabreden. Ich könnte z.B. nach Berlin kommen, erste Vorschläge wären Samstag, 20. Februar, oder Samstag, 6. März. <br />
 
Ich bin Journalistin, und in diesem Bereich auch lehrend und forschend tätig; ein paar weitere Informationen zu meiner Person finden Sie unter xyz.de<br />
 
Ich bin sehr gespannt auf Ihre Antwort,<br />
ganz herzlich<br />
xyz</p> 
      ]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Ein Rentner sieht Rot</title>
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      <id>tag:henryk-broder.com,2010:hmb.php/blog/index/1.934</id>
      <published>2010-02-09T22:37:39Z</published>
      <updated>2010-02-09T22:51:40Z</updated>
      <author>
            <name>Henryk M. Broder</name>
            <email>hmb@henryk-broder.com</email>
            <uri>http://henryk-broder.com/</uri>      </author>

      <content type="html"><![CDATA[
        <p>betr.: <a href="http://www.bildungswerk-boell.de/calendar/VA-viewevt.aspx?evtid=7655">http://www.bildungswerk-boell.de/calendar/VA-viewevt.aspx?evtid=7655</a></p>

<p>Sehr geehrter Herr Adamaschek,</p>

<p>mit Entsetzen und Zorn nehme ich diese falsche und schrecklich dumme Entscheidung zur Kenntniss. Sie schreiben: <br />
&#8220;Finkelsteins Verhalten und seine Thesen bewegen sich unseres Erachtens nicht mehr im Rahmen berechtigter Kritik.&#8220;</p>

<p>Wer hat das entschieden? Wer steht hinter „unseres“? Wie kommen Sie darauf? Woher wissen Sie wie weit berechtigte Kritik an Israels Politik gehen kann,<br />
gehen darf, gehen muss? Wo hört denn nach Ihrer Meinung „berechtigte“ Kritik auf? So wie Sie argumentieren und so argumentieren leider viele in diesem<br />
Land, geführt von Gurus a la Henryk Broder, hätte man auch die Nazis nicht kritisieren können und dürfen, denn ihnen vorzuwerfen sie begehen Verbrechen<br />
gegen die Menschlichkeit und gegen die Menschheit wäre vielleicht nicht mehr im Rahmen berechtigter Kritik. Und Thomas Mann und Erich Maria Remarque, um nur zwei zu nennen, wurden von den Nazis auch mit solchen Srgumenten kritisiert und verfolgt, so wie Finkelstein heute von manchen Israelis und Juden kritisiert und verfolgt wird. Nicht aber mit sachlichen Argumenten, sondern mit persönlichen Diffamierungen. Oder sind Sie in der Lage mir sachlich zu sagen, warum Finkelsteins Kritik nicht mehr im Rahmen berechtigter Kritik sich bewegt.</p>

<p>Sie haben entschieden, die drei dummen Pfaffen aus Westfallen haben einen offenen Brief geschrieben und unsere liebe Bundeskanzlerin meint Israels<br />
Kriegsverbrechen in Gaza seien deutsche Staatsräson.</p>

<p>Ich werde mich über diese Affäre informieren und darüber&#8230; schreiben. Stehen Sie mir für  ein Interview zur Verfügung?</p>

<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
XYZ</p>

<p>
</p> 
      ]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Stimme aus dem Off</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://henryk-broder.com/hmb.php/blog/article/933/" />
      <id>tag:henryk-broder.com,2010:hmb.php/blog/index/1.933</id>
      <published>2010-02-09T06:53:52Z</published>
      <updated>2010-02-09T06:54:53Z</updated>
      <author>
            <name>Henryk M. Broder</name>
            <email>hmb@henryk-broder.com</email>
            <uri>http://henryk-broder.com/</uri>      </author>

      <content type="html"><![CDATA[
        <p>weißte, broder, du bist nicht nur die dümmste und<br />
skrupelloseste sau auf erden, du hast auch keine<br />
ahnung, worüber du schreibst, du fetter penner.<br />
Nomen Nescio</p> 
      ]]></content>
    </entry>

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      <title>Auch das musste mal gesagt werden</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://henryk-broder.com/hmb.php/blog/article/932/" />
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      <published>2010-02-07T00:39:53Z</published>
      <updated>2010-02-07T00:55:54Z</updated>
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            <name>Henryk M. Broder</name>
            <email>hmb@henryk-broder.com</email>
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      <content type="html"><![CDATA[
        <p>betr.: <a href="http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,676020,00.html">http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,676020,00.html</a></p>

<p>Gut das endlich dieser Juden-Dreck und ein weiteres Hetz-Festival der<br />
Zio-Nazis vor dem Aus stehen.</p>

<p>Tja, frueher hat der deutsche Staat sogar die Nutten fuer den Juden<br />
Friedman bezahlt.</p>

<p>Anti-semitisch? Wohl kaum! Die in Deutschland anwesenden Juden sind eh<br />
keine Semiten genau wie die meisten &#8220;juedischen&#8221; Landbesetzer in Palestina.</p>

<p>Euch Moerdern und Kriegstreibern wird bald das Handwerk gelegt.</p>

<p>Beklagt euch dann wieder ueber steigenden &#8220;anit-semitimus&#8221;.</p>

<p>Die halb-juedische Kanzlerin Merkel wird bald auch abgewaehlt.</p>

<p>Absender: holocaust gaza</p> 
      ]]></content>
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      <title>Beleidigtes Leberwürstchen</title>
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      <published>2010-02-02T21:23:39Z</published>
      <updated>2010-02-02T21:48:40Z</updated>
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            <name>Henryk M. Broder</name>
            <email>hmb@henryk-broder.com</email>
            <uri>http://henryk-broder.com/</uri>      </author>

      <content type="html"><![CDATA[
        <p>Die deutsche Antifa lebt davon, dass es keine Fa gibt. Gäbe es eine Fa, würde die Antifa dumm aussehen. Derweil freuen sich die toten Seelen der SA und der SS, dass die Antifa immer stärker wird. Über 400 verletzte Polizisten bei den letzten Maikrawallen und Hunderte ideologisch korrekt abgefackelte Autos zeugen von einer Erfolgsbilanz im Straßenkampf, ebenso wie verhinderte Veranstaltungen mit zionistischen Juden wie Karl Pfeifer und Claude Lanzmann. <br />
Aber auch die Schreibtischtäter der Antifa geben sich redlich Mühe, die Realität ihren Vorstellungen anzupassen. Mathias Brodkorb dreht mir das Wort im Munde rum, in flagranti erwischt erklärt er, er habe nur interpretiert und beklagt sich hinterher, der nicht &#8220;zur Veröffentlichung angezeigte Kontakt&#8221; sei von mir veröffentlicht worden. Selbst da, wo er mich korrekt zitiert, beharrt er darauf, dass ich es anders gemeint haben könnte. Ein Wortakrobat, der sich an dem Wort &#8220;Paradigmenwechsel&#8221; festhält wie Schweinchen Schlau an seinem Schwänzchen. <a href="http://www.endstation-rechts.de/index.php?option=com_k2&amp;view=item&amp;id=4347:in-der-sparring-arena-von-henryk-m-broder&amp;Itemid=618">http://www.endstation-rechts.de/index.php?option=com_k2&amp;view=item&amp;id=4347:in-der-sparring-arena-von-henryk-m-broder&amp;Itemid=618</a></p>

 
      ]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Fa oder Antifa?</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://henryk-broder.com/hmb.php/blog/article/930/" />
      <id>tag:henryk-broder.com,2010:hmb.php/blog/index/1.930</id>
      <published>2010-01-30T23:52:51Z</published>
      <updated>2010-01-30T23:53:52Z</updated>
      <author>
            <name>Henryk M. Broder</name>
            <email>hmb@henryk-broder.com</email>
            <uri>http://henryk-broder.com/</uri>      </author>

      <content type="html"><![CDATA[
        <p>Wann jammern sie eigentlich nicht mehr bloss ueber die &#8220;Jammerjuden, die in jeder<br />
Talkshow erzählen, wie viele Angehörige sie im Holocaust verloren haben und wie sehr<br />
sie sich heute vor der NPD fürchten&#8221; und liefern so genau dieser NPD die<br />
Propagandamunition, die sie braucht um die naechste Generation &#8220;Jammerjuden&#8221; zu<br />
erzeugen, sondern machen den einzig logischen letzten ideologischen Schritt ihrer<br />
politisch-moralischen Degeneration und werden Mitglied bei ihren politischen Bruedern<br />
im Geiste von der NPD?</p>

<p>Sie sind einer der uebelsten Antisemiten, die ich je lesen musste und ausgerechnet sie<br />
eitler Geck erdreisten sich andere Menschen meist grundlos als Antisemiten zu<br />
beschimpfen. Pfui Deibel!</p>

<p>Sieg Heil, sie Anstandsjude der neuen Nazis!<br />
Bernie</p> 
      ]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Im Brodkorb der Philosophie</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://henryk-broder.com/hmb.php/blog/article/929/" />
      <id>tag:henryk-broder.com,2010:hmb.php/blog/index/1.929</id>
      <published>2010-01-29T23:22:46Z</published>
      <updated>2010-01-29T23:47:47Z</updated>
      <author>
            <name>Henryk M. Broder</name>
            <email>hmb@henryk-broder.com</email>
            <uri>http://henryk-broder.com/</uri>      </author>

      <content type="html"><![CDATA[
        <p>Mathias <a href="http://www.mathias-brodkorb.de/" title="Brodkorb">Brodkorb</a>, geb. 1977, ist SPD-Abgeordneter im Landtag von Mecklenburg-Vorpommer, gelernter Philosoph und Mitbegründer der website <a href="http://www.endstation-rechts.de">http://www.endstation-rechts.de</a>, die derzeit &#8220;einen wesentlichen Schwerpunkt&#8221; seiner &#8220;politischen Tätigkeit darstellt&#8221;. Dort und auch <a href="http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2010/01/26/die-kritische-theorie-frisst-ihre-kinder-antisemitismusforscher-wolfgang-benz-ist-plotzlich-selbst-ein-antisemit_2485" title="hier">hier</a> veröffentlichte Brodkorb einen längeren Text über den Antisemitismusforscher Wolfgang Benz und die Kritische Theorie.&nbsp; </p>

<p>Daraus entstand der folgende Notenwechsel:</p>

<p>sehr geehrter herr brodkorb,<br />
ich habe ihren lesenswerten text über benz und die kritische theorie auf achgut verlinkt. bei der lektüre bin ich über einen satz von ihnen gestolpert:<br />
&#8220;Broder gibt damit zu erkennen, dass es ihm am Ende um nichts anderes geht als einen Sonderstatus für Auschwitz und dessen Opfer.&#8220;<br />
wann und wo habe ich einen sonderstatus für auschwitz gefordert bzw. die &#8220;singularitätsthese&#8221; vertreten? ich wäre ihnen sehr dankbar, wenn sie mir ihre quellen nennen könnten.<br />
dank und gruss<br />
b.</p>

<p>Sehr geehrter Herr Broder,<br />
herzlichen Dank. Das ist zumindest bemerkenswert, weil ich über genau diese Frage gestern auch intensiv nachgedacht habe. Bitte sehen Sie es mir nach, dass Sie noch ein paar Stunden auf eine Antwort warten müssen, ich zunächst eine Landtagssitzung zu überstehen habe. Ichversuche dann, mich heute Abend ausführlich zu äußern.<br />
MfG<br />
Brodkorb</p>

<p>ok, keine eile. lassen sie sich zeit bei der quellensuche.<br />
ich such derweil das ei des kolumbus.<br />
b.</p>

<p>Sehr geehrter Herr Broder,<br />
so, nun habe ich endlich ein wenig Zeit. Wir hatten Sie ja schon einmal für ein Interview zu gewinnen versucht, aber wir blieben in Ihrer kommunikativen Knautschzone hängen. Das hat uns natürlich betrübt, da Sie immerhin unserem Untersuchungsobjekt, der rechtskonservativen bis rechtsradikalen Jugendzeitschrift &#8220;Blaue Narzisse&#8221;, umgekehrt diese Ehre haben zuteil werden lassen, aber so ist das Leben&#8230;</p>

<p>Wenn wir schon einmal das Vergnügen haben, von Ihnen wahrgenommen zu werden, erlaube ich mir, kurz auf mich bzw. uns aufmerksam zu machen:</p>

<p>Unser Portal <a href="http://www.endstation-rechts.de">http://www.endstation-rechts.de</a> besteht nunmehr seit ein paar Jahren, wir haben monatlich mehr als 100.000 Besuche und unterscheiden uns von den anderen Portalen dieser Art erheblich. Unsere Schwerpunkte sind einerseits die NPD, andererseits die konservative und neue Rechte. Bei Letzterer legen wir allerdings Wert darauf, sie nicht hirnlos dem Nazismus zuzuschlagen. Dies bringt uns im &#8220;Kampf gegen Rechts&#8221;-Milieu erhebliche Kritik ein. Ein paar nette Überblicksbeiträge könnten vielleicht diese sein:</p>

<p>Der metaphysische Nazi - Die SPD als nützlicher Idiot des bürgerlichen Lagers (zuerst erschienen in der SZ vom 29. November 2008)<br />
<a href="http://endstation-rechts.de/index.php?option=com_k2&amp;view=item&amp;id=3488">http://endstation-rechts.de/index.php?option=com_k2&amp;view=item&amp;id=3488</a></p>

<p>Salonfähigkeit der neuen Rechten? Über den &#8220;sekundären Antisemiten&#8221; Clemens Heni und den &#8220;völkischen Beobachter&#8221; Henning Eichberg<br />
<a href="http://endstation-rechts.de/index.php?option=com_k2&amp;view=item&amp;id=3510">http://endstation-rechts.de/index.php?option=com_k2&amp;view=item&amp;id=3510</a></p>

<p>Bestmenschen gegen Rechts: Anmerkungen zu einem anthropologischen Superlativ<br />
<a href="http://endstation-rechts.de/index.php?option=com_k2&amp;view=item&amp;id=3994">http://endstation-rechts.de/index.php?option=com_k2&amp;view=item&amp;id=3994</a></p>

<p>Götz Kubitschek: Der Faschist vom Rittergut Schnellroda?<br />
<a href="http://endstation-rechts.de/index.php?option=com_k2&amp;view=item&amp;id=3474">http://endstation-rechts.de/index.php?option=com_k2&amp;view=item&amp;id=3474</a></p>

<p>Autorevisionismus: Über Ernst Nolte, den Islamismus und die Konservative Revolution<br />
<a href="http://endstation-rechts.de/index.php?option=com_k2&amp;view=item&amp;id=1410">http://endstation-rechts.de/index.php?option=com_k2&amp;view=item&amp;id=1410</a></p>

<p>Der Fall Rohbohm: Offener Brief von Mathias Brodkorb (SPD) an Dr. Martina Krogmann (CDU)<br />
<a href="http://endstation-rechts.de/index.php?option=com_k2&amp;view=item&amp;id=3415">http://endstation-rechts.de/index.php?option=com_k2&amp;view=item&amp;id=3415</a></p>

<p>&#8220;Der Revisionismus gehört zum Kernbestand der Aufklärung&#8221; - Vierteiliges Interview mit Prof. Egon Flaig<br />
<a href="http://endstation-rechts.de/index.php?option=com_k2&amp;view=item&amp;id=1139">http://endstation-rechts.de/index.php?option=com_k2&amp;view=item&amp;id=1139</a></p>

<p>So, nun aber genug der Eigenwerbung, aber wir suchen halt immer wieder nach Gelegenheiten einer erweiterten Publizität.</p>

<p>Was Ihre Frage angeht, so war es in der Tat so, dass ich ins Grübeln kam, ob das denn alles so richtig sei. Ich erinnerte mich plötzlich an diesen legendären offenen Brief an Kramer - der war wirklich großes Kino. Dies alles beißt sich schon mit der Singularitätsunterstellung, das gebe ich zu. Auch haben Sie recht mit der Andeutung, dass ich Ihnen kein wortwörtliches Zitat dieser Art präsentieren kann. Und dennoch komme ich nach nochmaliger Lektüre Ihres Beitrages nicht zu einem anderen Ergebnis.</p>

<p>Das mag an meiner Ausbildung als Altphilologe und Philosoph liegen. Wir sind es gewohnt, nicht nur auf der literalen Ebene zu arbeiten, sondern uns die Frage zu stellen, was die unausgesprochenen, aber unvermeidbaren Prämissen einer vorgetragenen Position sind. Und ich komme, so oft ich Ihren Text lese, zu keinem anderen Ergebnis. Was sonst soll der &#8220;Paradigmenwechsel&#8221; bedeuten?</p>

<p>Dass es sich hierbei um meine INTERPRETATION handelt, wird aus dem Gesamtkontext - so hoffte ich - einigermaßen deutlich:</p>

<p>&#8220;Und genau darum scheint es am Ende zu gehen: ob Auschwitz ein singuläres Ereignis war und im kollektiven Gedächtnis bleibt oder nicht. Anders jedenfalls sind Broders Angriffe in der &#8220;Welt&#8221; kaum zu erklären. &#8220;Praktisch läuft der Vergleich - ausgesprochen oder insinuiert - darauf hinaus, dass die Muslime die Juden von heute sind&#8221;, wirft er Benz vor. Broder gibt damit zu erkennen, dass es ihm am Ende um nichts anderes geht als einen Sonderstatus für Auschwitz und dessen Opfer.&#8220;</p>

<p>Aber scheinbar wird eben dies nicht deutlich genug - dass es eine Interpretation meinerseits ist. Ich habe mir daher erlaubt, nun folgenden Satz anzufügen:</p>

<p>&#8220;Dies tut er nicht expressis verbis, aber anders lässt sich seine Argumentation kaum verstehen.&#8220;</p>

<p>Das wird Sie wahrscheinlich nicht zufrieden stellen. Falls Sie Lust haben sollten, mit uns ein Interview zu den Themen &#8220;Singularität&#8221; und &#8220;Paradigmenwechsel&#8221; zu führen - immer gern. Auch einen Gastbeitrag, in dem Sie uns nach Strich und Faden vermöbelten, nähmen wir mit größtem Vergnügen. Denn Sie besitzen in unserer Redaktion viele &#8220;Freunde&#8221; (mich eingeschlossen). Es wird ja nun von einigen Lesern mein Beitrag ganz missverstanden. Daran bin ich vielleicht am Ende selbst schuld, weil ich mit Benz doch sehr &#8220;liebevoll&#8221; umgegangen bin. Wir sind gerade damit beschäftigt, uns um ein Interview mit ihm zu bemühen und wollen dann nochmal nachbohren. Denn freilich gehören wir nicht zu den verträumten Linken, die vor lauter falsch verstandener Toleranz die Regression nicht mehr sehen.</p>

<p>Beste Grüße<br />
Mathias Brodkorb</p>

<p>sehr geehrter herr brodkorb,<br />
nein, ich werde ihnen kein int geben und auch ihr sadomasochistisches angebot nicht annehmen, sie nach strich und faden zu vermöbeln. dabei finde ich die arbeit, die sie mit &#8220;endstation-rechts&#8221; leisten, durchaus verdienstvoll. und ich will sie, weil sie aus der DDR kommen und sicher eine schwere und bananenlose kindheit hatten, nicht unnötig kränken. immerhin sind sie von beruf &#8220;philosoph&#8221;, und das finde ich sehr eindrucksvoll. offensichtlich aber gehören sie zu der sorte von philosophen, die der ansicht sind, dass die welt schon genug beschrieben wurde und dass es nun darauf ankommt, sie zu verändern. während handwerker wie ich eher zu der ansicht neigen, die welt sei von philosophen wie ihnen schon genug verhunzt worden, jetzt komme es darauf an, sie wieder richtig zu beschreiben.<br />
ich habe ihnen eine ganz einfache frage gestellt: wo ist die quelle für die von ihnen aufgestellte behauptung, es gehe mir &#8220;am Ende um nichts anderes&#8230; als einen Sonderstatus für Auschwitz und dessen Opfer&#8221;. sie antworten mit einem schwall von links und dem eingeständnis, &#8220;dass es eine Interpretation meinerseits ist&#8221;. es ist aber keine interpretation, sondern eine erfindung. den unterschied zwischen der einen und der anderen ist ihnen unbekannt, und so kommen sie, so oft sie meinen text lesen, &#8220;zu keinem anderen Ergebnis&#8221;, was sie wiederum mit ihrer &#8220;Ausbildung als Altphilologe und Philosoph&#8221; erklären.<br />
lassen sie sich ihre studiengebühren zurück zahlen. oder heuern sie bei <a href="http://www.youtube.com/watch?v=XNkETbOcZUA" title="astro tv">astro tv</a> als berater an. <br />
good luck, sie philosoph.<br />
b.</p> 
      ]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Endlich mal ein anständiger Antisemit &#45; mit Rechtschreibschwäche</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://henryk-broder.com/hmb.php/blog/article/928/" />
      <id>tag:henryk-broder.com,2010:hmb.php/blog/index/1.928</id>
      <published>2010-01-27T20:08:57Z</published>
      <updated>2010-01-27T20:08:58Z</updated>
      <author>
            <name>Henryk M. Broder</name>
            <email>hmb@henryk-broder.com</email>
            <uri>http://henryk-broder.com/</uri>      </author>

      <content type="html"><![CDATA[
        <p>Halten Sie doch bitte Ihre verbrecherische moerderische Judenschnauze.</p>

<p>Das Judenvollk ist ekelerregend, das haben die letzten P. R. Einsaetze in<br />
Haiti gezeigt, da wurde sogar Hilfe von den Drecksmoerdern der USA solange<br />
blockiert bis sich das Judenpack mit Hospitaelern in Szene setzen konnte.</p>

<p>Dieser verbrecherische Einsatz hat einigen Haitianern das Leben gekostet.</p>

<p>Leben das fuer euch Juden ja nicht zaehlt, oder warum klaut auch noch den<br />
3. Welt Menschen die Organe.</p>

<p>Sie werden wir aufhaengen und die halbjuedische Kanzlerin gleich dazu.</p>

<p>Wahrscheinlich wixen Sie bereits, das tun die Juden immer wenn Sie<br />
Voelkermord betreiben.
</p> 
      ]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Antisemitismus &#45; von Juden gewollt?</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://henryk-broder.com/hmb.php/blog/article/927/" />
      <id>tag:henryk-broder.com,2010:hmb.php/blog/index/1.927</id>
      <published>2010-01-26T10:22:43Z</published>
      <updated>2010-01-26T10:24:45Z</updated>
      <author>
            <name>Henryk M. Broder</name>
            <email>hmb@henryk-broder.com</email>
            <uri>http://henryk-broder.com/</uri>      </author>

      <content type="html"><![CDATA[
        <p>Meine Frage an sie lautet: Ist der<br />
Antisemitismus nicht im Sinne der Juden weltweit? Gibt er ihnen doch so<br />
viele Keulen an die Hand und entschuldigt somit auch größte Verfehlungen,<br />
z.B. bei den Menschenrechten in Palestina? Ferner, würden sie mir Recht<br />
geben, daß der Antisemitismus von prominenten jüdischen Vertretern<br />
Deutschlands wie Knobloch, Graumann und nicht zuletzt Herrn Friedman immer<br />
wieder durch ihre moralapostolische und teils auch gehässig antideutsche<br />
Art absichtlich angetrieben wird. Wenn Michel Friedman z.B. sagt, der Papst<br />
sei wörtlich &#8220;ein Lügner und Heuchler&#8221;, so ist das eine Äußerung, die<br />
herablassend einem Mann entgegengeschleudert wird, der zweifelsohne um<br />
Frieden und Harmonie in der Welt bemüht ist. Da nun Michel Friedman in<br />
Deutschland primär als Jude und nicht als Jounalist gesehen wird, pikiert<br />
das doch einige Menschen strengen Glaubens, erst recht wenn an um Friedmans<br />
Vorgeschichte weiß (Paolo Pinkel/as Affäre). Im Übrigen ist Friedman<br />
ohnehin eher ein Lumpenjournalist, anders läßt sich die Strafanzeige<br />
gegen Horst Mahler nach dem Stellen von Sugestivfragen nicht bezeichnen.<br />
Ein Journalist zeigt seine Interviewpartner nicht an, das ist ein absolutes<br />
Tabu, wobei natürlich Horst Mahler auch ein geistig wohl nicht mehr ganz<br />
zurechnungsfähiger Mensch ist. <br />
Michael Mazzei</p> 
      ]]></content>
    </entry>


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