Sie haben das Recht zu schweigen. Henryk M. Broders Sparring-Arena

Henryk M. Broder

12.11.2007   12:49   +Feedback

Joschkas späte Einsichten

Bis vor zwei Jahren war er noch der Außenminister der Bundesrepublik. Heute schreibt er Kolumnen und sagt, was getan werden müßte, um den Nahen und Mittleren Osten zu retten. Warum hat er dann das Richtige nicht getan, als er dazu in der Lage war? Vielleicht deswegen: Weil Joschka, wie die meisten europäischen Politiker, von der “Zentralität” des israelisch-palästinensischen Konflikts ausging, der gelöst werden müßte, um die anderen Konflikte zu entschärfen. Jetz weiss er es besser und ruft zur Hilfe für die “rechtsstaatlichen und demokratischen Kräfte” auf,  um die er früher einen Bogen machte, wenn er Arafat besuchte, um dem kleinen Despoten Honig ums Maul zu schmieren. Danke, Joschka! http://www.zeit.de/online/2007/46/Montagskolumne-Joschka-Fischer?from=24hNL

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Achgut  Ausland  

12.11.2007   12:42   +Feedback

Ein Blick in den Abgrund…

... menschlicher Unzulänglichkeit. Achtung: Nur für starke Nerven!
http://youtube.com/watch?v=itqfl-vr1h0

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Achgut  Bunte Welt  

12.11.2007   00:44   +Feedback

Endlich bewiesen: Hitler war Jude!

Just when you thought the Iranian leadership could stoop no further: MEMRI (Middle East Media Research Institute) reported that a top advisor to Iranian President Mahmoud Ahmadinejad claimed in an interview with Iranian website Baztab that Nazi leader Adolf Hitler’s parents were both Jewish and that Hitler himself was one of the founders of the State of Israel. http://www.ynetnews.com/Ext/Comp/ArticleLayout/CdaArticlePrintPreview/1,2506,L-3347309,00.html

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Achgut  Bunte Welt  

12.11.2007   00:35   +Feedback

Der Tabubruch als Etikettenschwindel

Christoph von Marschall über die “Israel-Lobby”:
http://www.tagesspiegel.de/kultur/Literatur;art138,2418218

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Achgut  Wissen  

11.11.2007   20:08   +Feedback

taz verspricht Besserung

Beinah hätte ich in der Hektik der letzten Tage was Wichtiges vergessen: In der Post war ein Brief von der taz, dem Kinderstürmer aus der Kochstraße, geschrieben von K.-H: Ruch, dem Geschäftsführer der Immobilie mit Redaktionsbetrieb. Darin verspricht er, die taz werde “zukünftig nicht äußern oder verbreiten”, ich hätte gesagt, die “Gleichbehandlung von Christentum, Judentum und Islam kommt einer Gleichbehandlung von Polizei und Unterwelt gleich”. Im Falle einer Zuwiderhandlung verpflichtete sich Ruch im Namen der taz zu einer “Vertragsstrafe, die Sie festsetzen können”.
Der Satz, den zu wiederholen sich die taz versagen will, stand in einem Text von Robert Misik, der ihn erfunden und mir in den Mund gelegt hatte. Wie es meine Art ist, wollte ich den Fall gütlich klären und bat die taz um eine Richtigstellung. Ein Anruf bei...

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Achgut  Inland  

11.11.2007   19:27   +Feedback

Kinder des Zorns

Caroline Fetscher über Gewalt in Familien mit Migrationshintergrund: Fast jeder zweite türkische Jugendliche wird zuhause geschlagen. Viele Eltern halten das für normal. Das Fatale ist: Die meisten Kinder auch.

“Nicht selten tragen geschlagene Kinder ihren verdrängten Hass dann auf
die Straße. Jugendliche mit türkischem, arabischem oder
ex-jugoslawischem Hintergrund sind laut Kriminalstatistik dafür besonders
anfällig. Die Berliner Gewaltstudie macht für die überproportional hohe
Kriminalitätsrate bei jungen Migranten zwei Hauptursachen aus:
innerfamiliäre Gewalt und traditionell-autoritäre Erziehung. Verlieren die
Väter einmal ihre Rolle als Ernährer, während in Deutschland ringsum
verwirrende Freiheit herrscht, dann, so Uslucan nimmt der traditionelle
Erziehungsstil häufig noch zu.”

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Achgut  Inland  

11.11.2007   19:21   +Feedback

Die Kontinuität des Terrors

Paul Nolte über die RAF, die Studentenbewegung und die Last des Nationalsozialismus:

Schließlich müsste man auf den Antiamerikanismus hinweisen, der sich
seit den späten sechziger Jahren auf eigentümliche Weise in einen
versteckten Antisemitismus verwandelte. Die Studentenbewegung entzündete
sich in den USA wie in der Bundesrepublik, zumal in West-Berlin,
maßgeblich am Vietnamkrieg. Dahinter stand ein antikolonialistischer Impuls,
die Sympathie mit den weltweiten Befreiungsbewegungen in der Dritten
Welt. Aber wohl nirgendwo sonst hat sich dieser antikoloniale Impuls in
ein so euphorisches Bündnis mit der palästinensischen Sache
transformiert wie in der Bundesrepublik. Man wollte auf radikale Weise
historische Schuldgefühle loswerden: gegenüber Israel ebenso wie gegenüber
den USA, denen man nicht mehr für die...

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Achgut  Inland  

11.11.2007   12:14   +Feedback

Der Etappenhase - jetzt singt er auch noch

An dieser Stelle war schon öfter davon die Rede, dass “Friedensaktivist” keine geschützte Berufsbezeichnung ist. Jeder darf sich so nennen, ebenso wie “Tochter”, “Eventveranstalter” und “Konkursberater”.  Es sind sozusagen die letzten freien Berufe, nachdem inzwischen sogar “Geistheiler” einen Gewerbeschein brauchen. Einen “Friedensaktivisten” erkennt man vor allem daran, dass er sich am liebsten in der Etappe, fernab der Front aufhält, wo eigentlich sein Platz wäre, um für den Frieden zu werben. Deswegen ist “Dr. Reuven Moskovitz” so oft in Deutschland, um hier für den Frieden im Nahen Osten auf die Pauke zu hauen. Kaum eine Evangelische Akademie, an der er noch nicht referiert hätte, obwohl sein Doitsch so rudimentär ist wie das eines 16jährigen Rappers aus Wanne-Eickel, kein “Friedensfest”, auf dem er noch nicht gesteppt...

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Achgut  Kultur