Sie haben das Recht zu schweigen. Henryk M. Broders Sparring-Arena

Henryk M. Broder

13.08.2007   21:38   +Feedback

Clemens Heni: Islamophilie und Kulturrelativismus

Zum Beispiel wird an der Freien Universität Berlin problemlos eine Dissertationen über Sayyid Qutb angenommen, welche die menschenverachtende Seins-Ontologie Martin Heideggers islamisch aufpäppelt und vom „Muslim-Dasein“ redet, dem der Tod nicht weht tut. An der Technischen Universität spricht man gern von „islamisiertem“ Antisemitismus und hegt scheinbar positive Vorurteile über den Islam während gleichzeitig jede substantielle Kritik an der religiösen Dimension des islamischen Antisemitismus abgewehrt wird. Am deutlichsten ist die Kapitulation vor den veränderten Verhältnissen an der Humboldt-Universität Berlin zu spüren. Dort verteidigen neuerdings Wissenschaftlerinnen, welche ehemals durchaus zum Holocaust und zum Antisemitismus geforscht haben, islamistische Praktiken wie den Schleier und betreiben in typisch poststrukturalistisch-beliebiger Art und Weise Kulturrelativismus. Dem liegt eine weit verbreitete Islamophilie zugrunde, ja eine Vorliebe für ethnopluralistische Gegenwelten, sogenannte Parallelwelten. Universalistische Prinzipien wie Menschenrechte werden hier abgelehnt und als eurozentrisch oder westlich-imperialistisch verworfen.
http://www.spme.net/cgi-bin/articles.cgi?ID=2733

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