Sie haben das Recht zu schweigen. Henryk M. Broders Sparring-Arena

Henryk M. Broder

27.09.2007   21:15   +Feedback

Von den Moslems lernen

Mit Antisemiten zu argumentieren, ist so sinnvoll, als würde man Kannibalen von den Vorzügen vegetarischer Ernährung überzeugen wollen. Reine Zeitvergeudung. Dennoch sollte man wissen, wie Antisemiten ticken, was es ist, das sie antörnt. Es ist nicht die Macht der Juden, es sind nicht die Umtriebe der “Israel-Lobby”. Es ist das Wissen, dass sie nichts riskieren, wenn sie sich erleichtern. Würden sie mit derselben Verve die “arabische Lobby” angehen, müßten sie sich bald in irgendeinem Rattenloch verstecken, mit einer hübsch gerahmten Fatwah über der Matratze.  Machen sie sich an die Juden ran, müssen sie allenfalls damit rechnen, dass ihnen ein paar meschuggene Juden als Hiwis zur Seite springen. Zugleich können sie sich als Tabubrecher stilisieren, Opfer einer Hetzjagd, die ein großes Risiko eingehen. Aber alles, was der Antisemit riskiert, ist, sich beim Dauerwichsen den Arm zu verrenken. Und auch dafür wird er die Juden bzw. “Israel-Lobby” verantwortlich machen. Es macht einfach Spaß, Antisemit zu sein. Es kostet nix und ist garantiert folgenlos.

Vergessen Sie alles, was Sie zum Thema Antisemitismus gelesen haben - auch den “ewigen Antisemiten”. Lesen Sie diesen Text von Jackie Mason und Raoul Felder.

Unlike the Jews of England, who spend all their time pleading just to be accepted in this country, the Muslims spend much of the time making demands and warning the people that they better be careful to respect them, be concerned how loud they talk to them, and not to criticize them. You also dare not paint the wrong cartoon, sing the wrong song, say the wrong thing, look the wrong way, or even laugh without an explanation. The Jews will never survive if they don’t learn a great lesson from the power of the Muslims.
http://www.spectator.org/dsp_article.asp?art_id=12066

Siehe auch:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,508266,00.html

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