Sie haben das Recht zu schweigen. Henryk M. Broders Sparring-Arena

Henryk M. Broder

26.11.2009   22:18   +Feedback

Die Holo-Caster

Peter Eisenman, dem Berlin das Holocaust-Mahnmal verdankt, hat noch nie eine Gelegenheit verpasst, sich als Oberschwätzer vor dem Herrn zu präsentieren. Jetzt hat er dem Tagesspiegel erklärt, warum sein bescheuertes Mahnmal ein Erfolg ist:
=Es gebe diejenigen, die das Mahnmal zutiefst bewegt. Oder eben jene, die ihm begeistert davon berichten, wie gut sich die Gedenkstätte als Ort für die Mittagspause eigne. Damit sei sein Ziel erreicht, mit dem Mahnmal die Schuld nicht zu verstärken oder fortzusetzen, sagt Eisenman. „Das Mahnmal ist ein Erfolg“, sagt der Architekt.=
http://www.tagesspiegel.de/berlin/Peter-Eisenman-Holocaust-Mahnmal-Easyjet;art270,2958839

Eisenmans spielerischer Umgang mit dem Holocaust wird nur noch übertroffen von ein paar Geisterfahrern, die sich Anfang 2010 in Bad Boll treffen wollen, um “im interdisziplinären Rahmen” über “Inhalte, Funktionen, Mechanismen und Wirkungen der Comics von Rechts, der Comics gegen Rechts und von Geschichtscomics mit NS-Thematik” zu diskutieren. Ja, darüber wollten wir schon immer alles wissen. Vor allem der “Holocaust im Comic”, als Wanderausstellung konzipiert, wird helfen, unsere Trauerarbeit zu intensivieren. http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=12763

 

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