Sie haben das Recht zu schweigen. Henryk M. Broders Sparring-Arena

Henryk M. Broder

27.05.2011   00:42   +Feedback

Der rasende Ludwig

Was macht ein Mitarbeiter der Bonner Bundeszentrale für politische Bildung, wenn er sich im Dienst langweilt? Er schaut fern und rezensiert dann, was er gesehen hat. Das liest sich dann so:

“Kann man sich wegen der Niveaulosigkeit damit trösten, dass hier nur Hinterbänkler oder abgehalfterte Politiker auch mal zum angeblichen „Antisemitismus“ der Linkspartei reden durften? Warum haben sie nicht über ihren Philosemitismus geredet, der der wahre Antisemitismus ist? Warum hat man nicht den Israellobbyisten Rederecht verschafft, dann hätten sich die wenigen Zuschauer wenigsten noch amüsieren können? Es scheint, dass von Legislaturperiode zu Legislaturperiode die „Volksvertreter“ ahnungsloser, unwissende, inkompetenter und damit politisch gefährlicher werden. Wen wundert es da, dass sie einen verheerenden Ruf in der Bevölkerung genießen.” http://between-the-lines-ludwig-watzal.blogspot.com/2011/05/eine-sternstunde-im-bundestag.html

Schade, dass man die Volksvertreter nicht entlassen und an ihre Stelle den allwissenden und superkompetenten Nahostexperten Dr. Ludwig Watzal setzen kann. Während er in irgendeinem Verlies seiner Verrentung entgegendämmert, produzieren jene nur Unsinn. Das ist bitter. Aber wenn er sich weiter Mühe gibt, könnte er noch Mitarbeiter im Büro von Frau Höger werden. Er schreibt so, wie sie redet. Im literarischen Salon der Mavi Marmara ist noch ein Plätzchen frei.

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