Sie haben das Recht zu schweigen. Henryk M. Broders Sparring-Arena

Henryk M. Broder

19.02.2012   21:45   +Feedback

Nach Sarrazin und Zwickau

Der Mann ist aus Protest gegen den Nicht-Ausschluss von Sarrazin aus der SPD ausgetreten, was die Partei nur mit Mühe verkraftet hat. Dann ist er den Grünen beigetreten, ohne dass diese davon Notiz genommen hätten. Und nun springt auf einen Zug, der bereits auf dem Abstellgleis steht: Sergey Lagodinski, der in drei Sprachen - “Russisch, Deutsch, Amerikanisches Englisch” - Unsinn reden kann. Auf seiner FB-Pinnwand postet er: “Der ausgeschiedene Präsident hat es verstanden, beim Thema Vielfalt die richtige Sprache zu finden. GAUCK würde eine Abkehr davon bedeuten und ein Affront an alle, die nach Sarrazin und Zwickau ein Signal für ein neues zukunftsgewandtes Deutschland hoffen! Dies müssen sich die Parteispitzen beim Treffen im Kanzleramt beherzigen.”

Vor allem müssen sie sich beherzigen, wie sie mit reflexiven Verben umgehen, bevor Sergey ein Gästezimmer in Großburgwedel bezieht und dem Ex-Präsidenten hilft, die richtige Sprache zu finden.

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