Sie haben das Recht zu schweigen. Henryk M. Broders Sparring-Arena

05.12.2007 12:59 +Feedback
Anne Applebaum:
In a pattern that has also now become familiar, Western reaction to these events divided neatly along political and institutional lines. The British government, faced with a controversy involving a teddy bear, put on a straight face and began negotiations with Khartoum, gingerly using two Muslim members of Parliament as emissaries. The archbishop of Canterbury and British Muslim student groups regretted the “disproportionate” punishment, thus implying that a somewhat gentler one might have been more acceptable. Asked for its opinion on the matter by Fox News, the National Organization for Women said it was not taking a position at this time. Elsewhere, some criticized Gibbons as insensitive to Sudanese religion and culture.
...
05.12.2007 10:26 +Feedback
Das ist der schönste Film des Jahres: “The Band’s Visit”. Das Polizeiorchester von Alexandria kommt zu einem Gastspiel nach Israel. Leider hat man vergessen, die Musiker am Flughafen abzuholen, und so machen sie sich allein auf den Weg. Statt in Petach Tikwa (schlimm genug) landen sie in Beit Hatikwa, einem tristen Kaff am Ende der Welt. Wie schon bei “Avanti Popolo” und “Fiktive Ehen” wird auch bei der “Band” Israel aus der Perspektive der Fremden gezeigt. Alle Witze und Gemeinheiten gehen auf Kosten der Israelis. Sie sind grob, ungehobelt, autistisch - wie im wahren Leben. Die Ägypter dagegen höflich, gut erzogen und diszipliniert - nicht ganz wie im wahren Leben, aber für die Dramaturgie des Film richtig. Die “Araber” werden alle von Juden aus arabischen Ländern und Arabern aus Israel gespielt, im Film wird Arabisch, Hebräisch...
[Weiterlesen…]05.12.2007 10:07 +Feedback
Immer, wenn ich auf die Post gehe, um etwas zu verschicken, das als e-mail nicht befördert werden kann, muss ich mich gegen allerlei Aufdringlichkeiten zur Wehr setzen.
Ich soll ein Konto, einen Bausparvertrag eröffnen oder einen System-Lottospielschein kaufen. Es würde mich nicht wundern, wenn die demächst auch Wasserpfeiffen und Schnabeltassen anbieten würden. Das Einzige, das es auf der Post nicht gibt, sind Briefmarken, die wurden abgeschafft zugunsten von “Coupons”, die ausgedruckt werden. Das ist billiger, einfacher und schneller, obwohl man noch immer in der Schlange warten muss. Eine Post ohne Briefmarken, das ist aber wie Sushi ohne Fisch, taz ohne Satzfehler und “Dr. Reuven Moskovitz” ohne Mundharmonika. Und nach dieser Geschichte http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,521020,00.html kann man nur hoffen, dass die...
05.12.2007 10:00 +Feedback
Es ist die Geschichte des unterdrückten Volkes Israel, die Guiseppe Verdi in der Oper “Nabucco” musikalisch umgesetzt hat. In derDuisburger Inszenierung des US-Regisseurs Christopher Alden wird das Geschehen ins Heute übertragen und verkehrt sich somit ins Gegenteil: Aus dem gefangenen Volk Israel wird eine Besatzungsmacht im Westjordanland. http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/694388/
05.12.2007 09:20 +Feedback
oder: Schadenfreude kommt vor dem Knall
http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Titelseite-Iran-Atomprogramm;art692,2432821
Siehe auch: Is Iran Irrational?
The most interesting point in the new National Intelligence Estimate, which reports that Iran halted its nuclear weapons program four years ago, is not about what Iran did or did not do in developing nuclear weapons. It is about how Iran makes decisions about such things.
http://www.townhall.com/columnists/TerenceJeffrey/2007/12/05/is_iran_irrational?page=1
05.12.2007 09:16 +Feedback
Der Bericht enthält keine Gewissheiten, sondern schränkt seine Erkenntnisse nahezu durchweg mit Vokabeln wie „wahrscheinlich“, „vielleicht“ und „möglicherweise“ ein. Nichts Genaues weiß man also anscheinend nicht, und die Schlussfolgerung liegt mehr als nahe, dass die Geheimdienste nach dem Irak-Krieg vor allem nicht schon wieder für eine folgenreiche Lageeinschätzung verantwortlich gemacht werden wollen. Eine Legitimation für einen Militärschlag gegen den Iran stellt das Dokument daher zweifellos nicht dar, aber dass es eine Entwarnung gibt, wie in den westlichen Medien und der Politik überwiegend erklärt wird, lässt sich nach seiner Lektüre erst recht nicht behaupten. Teheran weigert sich nach wie vor, seine atomaren Ambitionen offen zu legen, und es verfolgt seine Vernichtungspläne gegenüber dem jüdischen...
[Weiterlesen…]05.12.2007 00:22 +Feedback
While Palestinian refugees benefit materially from UNRWA, the agency benefits in return from the refugees. The refugees are the organization’s raison d’etre. And bureaucracies tend to dislike dissolving themselves. So, like any good bureaucracy, UNRWA has zero incentive to resolve the Palestinian refugee problem if it is to continue to exist. Ending the refugee problem would render UNRWA obsolete. http://www.meforum.org/article/1807
05.12.2007 00:15 +Feedback
Bekehren, umbringen oder der Justiz überlassen?
http://www.memritv.org/clip_transcript/en/1623.htm
http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ai=214&ar=1623wmv&ak=null
Seite 369 von 629 Seiten « Erste < 367 368 369 370 371 > Letzte »
© Copyright Henryk M. Broder | Impressum