Sie haben das Recht zu schweigen. Henryk M. Broders Sparring-Arena

05.09.2012 19:39 +Feedback
Nach einem sehr schönen Tag in der Eifel drehten wir mit unserem Playmobil ein paar Runden auf dem Nürburgring und machten uns dann auf den Weg nach Bonn. Unterwegs stellte sich dann die Frage, wo wir die Nacht verbringen wollten. Auf dem Petersberg im Gästehaus der Bundesregierung? Im CVJM? Bei McDonalds hinterm Hauptbahnhof? Kurz hinter Ahrweiler fiel mir ein, dass ich vor einigen Monaten in einem hübschen altmodischen Hotel logiert hatte, dem Rheinhotel Dreesen.
Ich rief an, bestellte sieben Zimmer (zu 98.- Euro je Zimmer) für die ganze Crew und freute mich auf einen ruhigen Abend am Rheinufer. Kurz vor sechs beschloss Hamed, nach Köln zu Freunden zu fahren, Sonja rief bei Dreesen an und bestellte ein Zimmer ab. Als wir kurz vor acht in Bonn-Bad Godesberg eintrafen, teilte uns die Rezeptionistin mit, dass sie uns 80% des Preises...
[Weiterlesen…]05.09.2012 19:35 +Feedback
Aus Protest gegen die Plakataktion des Bundesinnenministeriums für die Beratungsstelle Radikalisierung hat sich die Türkische Gemeinde in Deutschland an die Weltgemeinschaft gewandt. Zudem bat sie die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa um Hilfe. OSZE und UN müssten eingreifen, um die als diskriminierend empfundene Plakatkampagne gegen die Radikalisierung muslimischer Jugendlicher in Deutschland zu stoppen, verlangte die Verbandsleitung. In den Schreiben erläuterte die Interessenvertretung der Türken in Deutschland ihre Auffassung. Man hoffe auf eine Intervention bei der Bundesregierung, hieß es. http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-09/plakataktion-muslime-protest
http://www.welt.de/politik/deutschland/article108942412/Muslime-wehren-sich-gegen-Graumann-Aufruf.html
Die Grünen forderten bereits den...
[Weiterlesen…]04.09.2012 09:14 +Feedback
lieber JA,
sie wissen, ich mag sie, sie sind nett, umgänglich, gebildet, sie haben manieren und kämpfen mit worten statt mit fäusten. gut, sie sind ein salon-antisemit, aber das macht nichts. einige meiner besten freunde können juden nicht ausstehen und machen bei mir eine ausnahme.
dennoch: gibt es nicht auch für sie grenzen, die sie nicht überschreiten sollten? zum beispiel diesen beitrag hier (http://www.freitag.de/autoren/georg-von-grote/der-zentralrat-und-die-sprache-des-hasses) auf der freitag-homepage aus der feder eines richtigen psychopathen, der bei ihnen ein lauschiges plätzchen gefunden hat, auf dem er sich erleichtern kann. mag sein, dass er auf seine art das sagt, was sie leise denken. aber ist das nicht unter ihrem niveau?
ihr vater hätte es viel feiner formuliert. der wusste noch, was sich gehört.
stets ihr
hmb...[Weiterlesen…]
03.09.2012 23:50 +Feedback
Gary Smith hat mich angerufen, um klar zu stellen, dass er die Diskussion zwischen Judith Butler und Micha Brumlik nicht moderieren wird. Über die Gründe wollte er sich nicht äußern. Nun geht die Suche nach einem Moderator bzw. Moderatorin weiter. Ich hätte da eine Idee: Wie wäre es mit Michael “Mike” Naumann, einem Freund des Hauses, der maßgeblich zur Gründung des Museums beigetragen hat?
Siehe auch:
How completely insane this view is will be readily apparent to anyone who has ever glanced at the Hezbollah or Hamas Charters, and there is arguably a strong case to be made that somebody who is able to see anything “progressive” in groups that define themselves in the most reactionary religious terms and advocate an unbridled Jew-hatred should automatically be disqualified from winning a prize named after Adorno....
03.09.2012 23:48 +Feedback
Rabbi Walter Rothschild & The MInyan Boys:
http://www.youtube.com/watch?v=56ZgaQjUyqM&feature=youtu.be
03.09.2012 14:58 +Feedback
... am Rande des Nervenzusammenbruchs
Nur für den Fall, dass Sie noch nichts von der “Assoziation für kritische Gesellschaftsorschung” gehört haben: Es handelt sich um eine Art Thinktank im Hohlraum zwischen SPD und Linkspartei, einen “offenen Zusammenschluss von Sozialwissenschaftlerinnen und –wissenschaftlern”, die sich an einer “Diskussion gesellschaftskritischer Theorieansätze, deren Reproduktion und Weiterentwicklung in Zeiten ihrer zunehmenden Marginalisierung an den Hochschulen” beteiligen wollen. Einer der gesellschaftskritischen Theorieansätze, die zur Diskussion stehen, lautet: “Ist die Basis wirklich die Grundlage des Fundaments”, ein anderer problematisiert die “Transformationsprozesse des Sicherheitssektors im Neoliberalismus”.
Daneben findet aber auch eine interne Debatte zu aktuellen Themen statt. Zum Beispiel zu...
[Weiterlesen…]03.09.2012 14:15 +Feedback
Nach Tagen intensivster, zeitweise verzweifelter Suche hat die Direktion des Jüdischen Museums Berlin einen Moderator für die Diskussion zwischen Judith Butler und Micha Brumlik gefunden: Gary Smith, Executive Director der American Academy in Berlin, ein umgänglicher, genussfreudiger und intelligenter Mensch. Was ihn dazu bewogen hat, diesen Job zu übernehmen, den Jacques Schuster, Avi Primor, Shimon Stein, Sylke Tempel und Hella von Sinnen nicht machen wollten, kann er nur selbst wissen. Möglicherweise hat er noch nie eine Zeile von Judith Butler gelesen. Oder sie mit Butler James aus “Dinner For One” verwechselt.
Allerdings ist die Sache noch nicht offiziell. Auf der Homepage des JMB sind Butler und Brumlik noch zu zweit.
Siehe auch:
So trifft es nicht zu, dass Butler für einen generellen Boykott israelischer Organisationen...
01.09.2012 17:15 +Feedback
Der Musiker Max Doehlemann trägt eine übergroße weiße Kippa auf seiner Wuschelfrisur, David, ein junger Berliner, hat seinem Mops Chico ein israelisches Armeehemd angezogen. Und Rabbiner Tuvia Ben-Chorin, der in Berlin eine Reformgemeinde betreut, nutzt die Gelegenheit, Witze zu erzählen. Es ist Samstag, die Sonne scheint, die Cafes sind voll und das Leben geht weiter.
http://www.welt.de/politik/deutschland/article108919877/Kippa-Flashmob-in-Berlin-Wir-haben-keine-Angst.html
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/hunderte-demonstrieren-in-berlin-mit-kippa-gegen-antisemitismus-a-853409.html#ref=rss
http://www.bild.de/news/standards/bild-kommentar/wir-lassen-uns-nicht-einschuechtern-25989116.bild.html
Das meint der Leser:
Gegen den ESM bekommt man kaum 100 Man auf die Straße aber wegen einem Juden der verprügelt wurde hört die...
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