Sie haben das Recht zu schweigen. Henryk M. Broders Sparring-Arena

Henryk M. Broder

19.01.2004   12:03   +Feedback

Das meint der Leser…

wenn sie um jeden preis polemik betreiben wollen, haben sie ein podium vor genauso dümmlichen umverbesserlichen querdenkern wie sie es selbst sind. was wollen sie? immerfort konfrontation? sie sind wohl ein “ewiger jude”, ohne ruh und rast?, wir wollen kommunikation, konstruktive kritik, verständnis und verstehen. was sie wollen verstehe ich nicht, sie sind unter meiner niveau-schuhsohle, sie taugen nichts, sie üben kritik ohne sinn und verstand, so etwas wie sie benötigen wir nicht. seeligmann ist es, der verständnis und verstehen propagiert und es ist gut so… verschwinden sie auf ihre insel und lassen sie die gesprächsbereiten menschen ihre zukunft aufbauen. sie sind einfach nur widerlich. ciao. sagt der bodo aus großpösna (der schmock des jahres bist wohl du, ewiger sämiger und schleimiger jude…)

Bullet

Was meinen Sie denn, wie wirr mir Ihre Homepage vorkommt? Nur mal ein Beispiel: Da wird ein Zaun, gebaut auf der Grenze zweier Staaten, mit einem anderen Zaun verglichen, der mitten durch ein widerrechtlich besetztes Land führt, “der Kinder von ihren Schulen fernhält, Bauern von ihren Äckern und Frauen von den Entbindungsstationen”.

Aber leider war wohl mein Hinweis, wo denn viele Menschen heutzutage den Terrorismus auch sehen, nicht wirr genug, und enthielt auch nicht genug orthographische Absurditäten, um einen Platz auf Ihrer Leserseite zu finden. Sorgfältig die geistig minder bemittelten Zuschriften herauszufiltern, um damit zu insinuieren, daß das nun Ihre Gegner seien, ist wirklich das Letzte; sowas macht man, wenn einem die Argumente ausgehen.

Sparen Sie sich bitte eine Antwort, wenn Ihnen nicht mehr einfällt als beim letzten Mal. Ihre Provokationsmasche, um an interessante, verwertbare Antworten heranzukommen, wird bei mir nicht funktionieren.

Bullet

Mein ganz eigener Schmock der Woche sind höchstpersönlich Sie selbst, denn die Art und Weise, wie Sie hier Ihre Hetze verbreiten gegen alle diejenigen, die sich kritisch mit Israels Politik und der (durchaus sinnvollen!) Unterscheidung zwischen Terror und Widerstand auseinandersetzen (auch wenn es an Ihrer Engstirnigkeit und Ihrem ganz offensichtlich stumpfen, rassistischen Kleingeist scheitert, das zu begreifen - oder wollen Sie das gar nicht?!) zeugt davon, dass das, was Sie hier als nette Unterhaltung verpacken nichts als Propagismus und lobbyistische Polemik ist. Sie haben den Zynismus neu erfunden - Glückwunsch! “Geschmacklos” und “verachtenswert” sind noch das Netteste, was mir hierzu einfällt!

Rico Hassler

Bullet

Hallo,

ich habe zufällig ihren Offenen Brief gelesen und muss deswegen diese kurze Stellungnahme abgeben. Ich finde es richtig, dass der Bau weiter geht. Nicht wegen den Kosten oder dem Zeitplan, aber es ist Zeit zur Versöhnung zwischen Juden und Deutschen. Die heutige Degussa kann nichts für ihre Vergangenheit. Dies soll nichts entschuldigen oder beschwichtigen, doch nun ist es Zeit zu Versöhnung. So ist der richtige Weg nicht der, der Ausgrenzung oder Anklage der Firma, sondern als Zeichen der Versöhnung zu sagen:“Ja wir wollen mit der Degussa zusammen arbeiten, als Zeichen, dass Juden und Deutsche heute offen über das dritte Reich reden können und als Zeichen, dass wir Juden den HEUTIGEN Deutschen keine Vorwürfe machen.” Ihr Vorschlag ohne die Degussa weiter zu machen, ist natürlich einfach und sehr bequem für Sie. Die haben Schuld und damit fertig. So einfach ist es aber nicht, nur der Schwache denkt so einfach(ich will damit nicht sagen, dass Juden Schuld haben oder dass die Degussa keine Schuld hat unbestritten war die Firma Täter und die Juden Opfer). Der starke und Selbstbewusste aber sagt:“weich ist stärker als hart”(Hermann Hesse) und deswegen gehen wir auf die Degussa zu und versöhnen uns. Natürlich ist das schwieriger für Ihr Ego für Ihre Seele, denn Sie müssen gegen die negativen Energien wie Wut und Hass ankämpfen, doch nur dieser Weg führ irgendwann zum guten Zusammenleben. “weich ist stärker als hart” ist kein Satz für Träumer, sondern für Menschen die statt Eskalation, Versöhnung wollen. Doch es ist ein schwerer Weg, nicht jeder ist dazu fähig Sie eingeschlossen.

mfg Hannes Schuh

Bullet

Ich muss schon sagen,dass es wiederlich ist wie sie die Politik dieses Kriegsverbrechers Scharon unterstützen.Wenn sie auch nur einen kurzen Moment mal nachdenken würden,dann würde ihnen auffallen,das man mit Gegengewalt nur das Gegenteil provoziert,nämlich noch mehr Tote!Aber darauf kommen sie ja nicht,sie verteidigen lieber diesen Abschaum(nicht auf das ganze jüdische Volk bezogen)und ihre Vergleiche mit der BRD sind mehr als erbärmlich!Soweit ich weiß haben die Deutschen zur Zeit kein anderes Volk besetzt und unterdrückt.Warum sollte es also bei uns so viele Anschläge geben?Aber da ja solche Schmocks wie sie soetwas nicht kapieren,wird sich die Geschichte selber rächen.Ich hoffe dass sie noch leben wenn die Juden zu recht von den Arabern ins Meer getrieben werden und daran werden sie selber Schuld sein! MFG P.M.

Bullet

Sehr geehrter Herr Broder!

Ich darf mich kurz vorstellen, bevor ich Ihnen ein äußerst gewichtiges Anliegen vortrage: Mein Name ist Hanjo Hamann, ich bin Autor des Harry Thürk - Forums unter http://www.harrythuerk.de.vu, das sich mit dem von Ihnen so wenig geschätzten Autor Harry Thürk beschäftigt. Nun las ich gestern im Internet einen Ihrer Artikel. Es handelt sich um den Text »Der Schmock der Woche: Leander Haußmann«, der sich im Rahmen Ihres Internet-Angebots unter http://www.henryk-broder.de/html/schm_haussmann.html befindet. In diesem Artikel nun erwähnen Sie Harry Thürk und trotz meines in einem Jahr intensivster Studien gesammelten Sachwissens zu Harry Thürk überrascht mich, was Sie da schreiben. Würden Sie mir wohl bitte einige Belege dafür bringen, dass sich Herr Thürk als »Opfer der Geschichte darstellt«? Es ist dies eine Formulierung, die ich noch nie gehört habe und auch für falsch befinde. Und zusammen mit dem Wort »Knallchargen» aus dem vorhergehenden Satz ist sie nicht nur falsch sondern sogar strafbar. Um Sie kurz zu informieren, sollten Sie dergleichen noch nicht wissen: Inhalte, die auf deutschen Seiten online veröffentlicht werden, unterliegen genau den selben deutschen Urheberrechtsbestimmungen und Gesetzen wie jegliche andere veröffentlichte Texte (sei dies in Form von Büchern, Zeitungen, Flugblättern, etc.) Damit unterliegen online veröffentlichte Texte wie der Ihrige auch dem deutschen Strafrecht. Sollten Sie nun keine Belege für Ihre beiden aufgestellten Bemerkungen haben, darf ich Sie auf §186 und §187 des StGB hinweisen: »Üble Nachrede« und »Verleumdung«. Auf üble Nachrede steht bis zu ein Jahr Freiheitsentzug. Sollte die Nachrede »öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften begangen« werden, verdoppelt sich diese Zeit. Und - rein theoretisch - einmal angenommen Sie wüssten selbst, dass Harry Thürk sich nie als Opfer der Geschichte dargestellt hat und selbstverständlich auch kein »Knallcharge« ist, fiele Ihr Fall mit §187 unter »Verleumdung«, was mit bis zu fünf Jahren bestraft wird. Darf ich Sie also freundlich darauf hinweisen, dass ich, sollte die betreffende Seite nicht binnen weniger Tage entfernt oder korrigiert und von einem Dementi gefolgt werden, unseren Anwalt damit beauftrage, Anzeige gegen Sie einzureichen und auf Schadenersatz für das geschädigte Image Herrn Thürks zu klagen? Bitte fassen Sie dies nicht als Drohung auf. Es ist lediglich der gutgemeinte Versuch, sich außergerichtlich zu einigen und unnötigen Ärger zu vermeiden. Ich kann Ihnen versichern, Harry Thürk ist ein aufrichtiger und äußerst bescheidener Mann mit einer enormen Welterfahrung. Ihm liegt nichts an »dramatischen Gesten«, wie Sie festzustellen meinten. Es schmerzt mich auch persönlich, dass Herr Thürk, der einen unschätzbaren Beitrag zur deutschen Literatur geleistet hat, in dieser Weise missverstanden wird. Ich habe schon viele negative Kritiken gelesen und jede - glauben Sie mir - tut weh. Aber so etwas beleidigendes wie Ihre Bemerkung trifft mich nicht nur, sie ist auch strafbar - sollten Sie Ihre Behauptungen nicht belegen können. Ich zähle auf Ihr Verständnis, da ich juristische Schritte hasse und sie vermeide, wo immer es geht. Wenn Sie also entweder Beweise für die von Ihnen bezüglich Herrn Thürk aufgestellten Behauptungen brächten, oder aber die Seite korrigierten (oder gleich ganz entfernten) und in einem kurzen Dementi darauf hinwiesen, dass Angaben bezüglich Thürks falsch waren, wäre ich Ihnen sehr zu Dank verbunden und wir könnten die Sache auf sich beruhen lassen. Hoffentlich verstehen wir uns. Auf weiterhin gutes Verständnis,

MfG, Ihr Hanjo Hamann.

Bullet

Du würdest dich sicherlich gerne in saddams Blut suhlen, stimmts? Und vor der USA flagge einen runterholen…

Klasse.

Warum schreibst du nicht mal was über die “metzgerei” AFrika? Wo kindersoldaten leute massenweise köpfen und verrückte diktatoren sich ins fäustchen lachen weil sie nichts zu befürchten haben! (oh, kein öl im negerland)

Interessieren dich die “neger” dort etwa nicht? Oder sind diese greueltaten dort nur eine erfindung der rot/braunen/kommunisten-nazis?

rchtig! die köpfe falen dort von alleine (wegen der hitze) ab!

Nur im irak passierten/passieren schlimme sachen!! Und um öl gings garnicht! es ging um die imaginären massenv. waffen! JAwohl!

Bullet

Sehr geehrter Herr Broder! Sie werden akzeptieren müssen, dass internationaler Terrorismus und Völkermord generell in Europa anders angesehen wird, wie in Israel und den USA, wo ja sozusagen der göttliche Auftrag zum Mord ergangen ist. “Juden raus aus Palästina” ist tatsächlich eine notwendige Forderung geworden, aber nicht weil es Juden sind, sondern weil sich der israelische Staat als “jüdisch” bezeichnet und den Völkermord religiös begründet. Eigentlich muß es heißen: “Diebe und Mörder raus aus Palästina”, denn so, wie in Berlin ab 1933 Deutsche das Eigentum ihrer Mitbürger stahlen, weil diese “jüdisch” seien, geschieht dies heute umgekehrt in Israel. Ihre hartnäckige Verteidigung des nach dem Ende der Apartheit in Südafrika letzten “Herrenmenschenstaates” der Erde ist intellektuell tragisch, da Sie als scharfzüngiger Intellektueller ein Tabu haben, das offensichtlich in ihrer nicht bewältigten “jüdischen” Herkunft besteht, was auch immer das sein soll. Ich kenne jedenfalls keinen Deutschen mehr, der nationalen Unsinn “christlich” begründet oder “Christenverfolgung” diagnostiziert, wenn Deutschland angegriffen wird. Sie können natürlich diesen Beitrag sofort wieder löschen,aber Sie werden sehen, daß sich mehr und mehr bisher friedensdumme Deutsche als Europäer emanzipieren werden, um die wenigen nichtmateriellen Errungenschaften Europas gegenüber selbsternannten Kreuzrittern zu verteidigen: Meinungsfreiheit, Toleranz, Gerechtigkeit. Ich weiß, daß das für nicht unerhebliche Teile des “Zentralrates der Juden” keine Werte sind, aber sie werden sich den Werten anpassen müssen, die in unserer Kultur herrschen. Und wir werden sie verteidigen.

Bullet

Plötzlich bekommt die Koks-/Hakennase Friedman ihr Großmaul nicht mehr auf! Tja! War ja klar, dass der kokst und Nutten fickt, so arrogant wie der sich immer aufgeführt hat! Nun ist der schmierige Oberjud ausgerutscht auf seinem Öl! Und dich kriegen sie als nächstes, Bruder Broder! hehe

Bullet

Sehr geehrter Herr Broder,

ich bekam zum Geburtstag Ihr Pamphlet über “rülpsende” Pazifisten geschenkt. Nach Lektüre stellte ich es in meinen Giftschrank, gleich rechts von der Sammlung von Leitartikeln aus dem “Angriff” von Dr. Joseph Goebbels. Für mich gehören Sie nun in eine Reihe von Meinungsmachern wie Gerhard Löwenthal und Karl-Eduard von Schnitzler.

Alexander E. Lang

Bullet

Was ist Ihrer Meinung der Sinn des Lebens? Warum bin ich und Sie hier? Wo ist das Ziel?

MariusStudent (23)

haben sie kein lexikon zu haus?

Hallo Herr Broder,

Ich hatte schon mit etwas mehr geistigen Tiefgang gerechnet. Lexikon ja, hab ich. Die Antwort möchte ich aber schon noch von Ihnen. Ich habe mir es zum Hobby gemacht Leute von denen ichdenke, dass Sie intelektuelle Sperrspitzen unserer Gesellschaft sind auf den Kopf mit diesen oder ähnlichen Fragen zu konfrontieren. Alles dafür dass mein Ego wächst, gedeiht und reicher an Erfahrung wird. So tun Sie mir den Gefallen und antworten Sie aus dem Bach heraus. Kurz, knapp und würzig wie es Ihr Stil ist. Danke im voraus. Marius Schulze

es heißt “speerspitze”, sie knalltüte.

Danke. Sie Korinthenkacker. Es heiß auch nicht “speerspitze”, sondern Speerspitze. Wenn Sie schon Rad drehen müssen, dann machen Sie es doch richtig.

Tut mir leid das ich Ihre wertvolle Zeit gestohlen habe. Aber Sie sollten sich dieses Mediums bitte nicht länger bedienen. Glaubwürdig zu sein heißt auch immer respektvoll und mit dem nötigen Ernst zu agieren. Nichts von alledem lassen Sie erkennen. Das Netz ist voll von dieser Art Dummschwätzer, die eben nur knackige Phrasen aufstellen können und ständig am provozieren sind. Geistige Blender eben. Genau wie Sie. Speerspitzen hätte ich vielleicht wonaders suchen sollen. Fröhliches Weiterleben in Ihrer begrenzten Welt. Hinterm Horizont gehts übrigens weiter.

Marius Schulze

Bullet

Sehr geehrter Herr Broder,

ich mache Sie darauf aufmerksam, das wir die NPD und die Rep. am Mittwoch den 13.05.2003 ein Attentat auf Ihren so tollen Michel Friedman geplant haben, bei erfolgreicher Mission, sitzt Herr Friedman entweder im Rollstuhl oder aber er liegt 2 Meter unter der Erde. In jedem Fall wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie der Polizei mitteilen würden, dass wir das waren.

Gruß NPD Obersturmführer Meyerhoff

[Anmerkung: Diese nette Mail kam von einem Rechner der Uni Hannover. Die zuständigen Unverantwortlichen im Rechenzentrum der Uni waren nicht willens und nicht in der Lage, den Absender festzustellen.]

Bullet

Hallo “Killer-Opa”,

ich will nicht, dass Sie mir antworten, Sie tun es einfach, scheinbar liegt Ihnen etwas daran. Ich habe auch nicht nach Ihrer Super-Homepage gesucht, sondern durfte mir mit ansehen, wie sich meine Freundin mit Ihrem intelektuellen Müll die Birne zuknallt. Sie verehrt Sie wie einen Gott, darf sie ja auch, aber mich regt das auf! Sie labert nur noch in Zitaten, die Ihrem kranken Hirn entstammen und ist schon total paranoid. Ich hätte gerne meine süße, von keinem der Weltkriege tangierte und geschädigte Freundin wieder, und freute mich,wenn sie niemals auf Ihren Bullshit gestoßen wäre. Was soll Ihre Scheißarbeit denn. Wollen Sie friedliche, glückliche Menschen foltern, indem Sie sie mit Schreckensgeschichten konfrontieren. Sie haben Recht, kein Mensch muss sich das Produkt Ihrer geistigen Diarrhoe reinziehen, aber wenn Sie den Müll publizieren und man zufällig darauf stößt, so ist man automatisch infiziert, sofern man nicht ein gesundes und starkes Immunsystem besitzt. Sie sind eine Seuche Mann!!! Zu Ihrer Info, mein IQ ist top, ich verdiene sogar Geld damit! Die Tüten-falzen-Phase ist bei mir vorüber; Sie sind scheinbar hängen geblieben, und Landser gehört nicht zu meiner Lektüre, ich habe ja ein starkes Immunsystem!

Viel Spaß beim Älterwerden, FY

Bullet

Lieber Herr Broder,

ich weiß nicht, ob Sie schon mal dem Tod in die Augen geschaut haben, jemanden elendig sterben sahen, überhaupt wissen, wie schrecklich dieses Gefühl ist. Scheinbar nicht, sonst könnten Sie nicht so nüchtern darüber reden. Sie wohnen doch in Israel. Lassen Sie sich doch von der Armee, egal von welcher Seite, rekrutieren und ziehen in den Kampf, töten ein paar Leute, schliddern selbst haarscharf am Tod vorbei und dann will ich mal schauen, ob Sie sich nicht entschließen werden etwas anderes zu tun, als darüber zu predigen, wie schrecklich die Welt ist, wie ungerecht u.s.w. Leute wie Sie kenne ich nur zu gut. Ich studiere im Umfeld solcher. Theoretiker, die meinen durch ihre Theorien die Welt heilen zu können. Schauen Sie sich doch einmal an: ein alter, gebrächlicher Mann, der wie ein Retropunker auftritt und provozieren möchte. Die Feder anstatt der Kalaschnikow. Krieg mit friedlichen Mitteln. Sie haben das falsche Schlachtfeld gewählt. Hier gibt es keinen Krieg! Schreiben sie über schöne Dinge, nutzen Ihre Gabe, um den Menschen zu zeigen wie schön das Leben sein kann. Sie haben die Möglichkeiten dazu. Stellen Sie sich dieser Verantwortung und hören auf zu schwafeln, wie auch alle anderen um Sie herum, wie schlimm der Krieg doch ist. Das weiß doch jeder Mensch instinktiv. Nur jene, die in einer theoretischen Welt leben, verlieren manchmal diese Instinkte. Herr Bush, ein militärischer Drückeberger tritt als Kriegsherr auf, Saddam Hussein, ein superreiches Schwein macht einen auf Unterdrückt und schürt Hass und Krieg und der Bauer, dem die Raketen um die Ohren fliegen, der nicht einmal genug zu fressen hat, weil sein Feld von einem millionenschweren Bombenteppich vernichtet wurde, wird als militanter, fundamentalistischer Islamist dargestellt. In Wahrheit wünscht er sich nichts sehnlicher, als ein Ende der Gewalt, dass seine Kinder leben dürfen und er sein verdammtes Weizen zu Brot verarbeiten kann, um nicht von den Geiern gefressen zu werden. Was interessieren ihn Erdölverträge, Interssenkonflikte der Regierungen, oder was Herr Broder den Deutschen über den Krieg sagt. Einen feuchten Pfurz, denn nicht wir sterben, oder müssen es befürchten, sondern er! Wir haben in Europa unsere Lektion gehabt und das ewige Geschwafel nervt allmählich. Man braucht hier nicht das Loch im Ganzen zu suchen. Man muss nur einigen Völkern weißmachen, die noch nie niedergemetzelt wurden, wie schrecklich diese Erfahrung ist. Und damit meine ich nicht die Juden!!!

MfG W. Gutowski

Bullet

Lieber Herr Broder,

sie sind wie auch ich in Oberschlesien geboren, haben den 2. Weltkrieg zwar knapp verpasst, aber scheinbar doch eine enge Bindung dazu und sind oft in der Öffentlichkeit mit Ihren Kommentaren zu sehen, lesen oder hören. Mein Großvater, ebenfalls Oberschlesier, hat auf der Seite der Deutschen gekämpft, da er scheinbar keine große Auswahl hatte und hat wahrscheinlich viele Sowjets erschossen. Er hat nie darüber geredet, da es wahrscheinlich die schlimmsten Erfahrungen seines Lebens gewesen sein mussten. Die Geschichte hat tiefe Wunden auf seiner Seele hinterlassen, einem einfachen Mann, ohne besondere Bildung. Er war weiß Gott kein Antisemit, noch polnischer Nationalist, oder schlesischer Aufständischer. Er war ein einfacher Bauer, dem das Schicksal nicht sehr gut gesonnen war, ohne jegliche Ideologie, oder andere Gesinnung für die er sein Blut vergießen wollte. Er wurde zum Töten gezwungen. Sie sind sehr hart in ihren Urteilen und bezeichnen viele Menschen als Antisemiten etc. Sind Sie ergo ein Prosemit? Heißen Sie katgorisch alles gut, was Juden in der Weltgeschichte getan haben und immer noch tun? Meinen Sie nicht, dass es einfach ist als ewiges Opfer Verbrechen zu begehen? Ich bin weder Antisemit, noch sonst ein Anti, sondern ein einfacher Mensch, der das Geschehen auf der Welt kritisch beäugt, so auch Ihr Schaffen. Ich weiß, dass so ziemlich jedes Völkchen unserer Welt schon mal als Unterdrückter, Besiegter, etc. dagestanden hat; die einen haben mehr Opfer zu beklagen gehabt, die anderen weniger. Demnach hat jedes Volk der Welt das Recht, Rache zu üben, an wem auch immer, denn gedemütigt wurde es bestimmt schon einmal. Nichts desto trotz gibt es Völker, wie z.B. die nativen Amerikaner, die Aborigines usw. die nicht so rachesüchtig sind wie andere, z.B. die Juden. Es handelt sich hierbei um Völker, die sich scheinbar mit ihrem Schicksal abgefunden haben, wie auch mein Großvater es damals tat. Sie haben nicht alle Mittel und Wege benutzt, um zu ihrem alten Ruhm, ihrer alten Größe, ihren Wurzeln zurückzukeheren. Nein, sie haben sich mit ihrer Situation abgefunden und versucht sich zu arrangieren. Vielleicht auch nur deshalb, weil sie glaubten, dass es ein Leben danach gibt, wo sie die Kompensation ihres Leides erfahren würden. Durch ihre passive, pazifistische, altruistische Haltung haben sie viel Leid und Blutvergießen v Sie weisen auf die angeblichen Missstände in unserer Welt hin, verdienen am Blutvergießen und Krieg, ohne den Sie wahrscheinlich in Ihrer Branche arbeitslos wären und verurteilen andere, wie z.B. Boris Becker, dass dieser viel Geld mit Tennis verdient. Mir ist ein Bobbele, der 100 Millonen mit friedlichem Sport verdient viel lieber, als ein Journalist, embedded, oder nicht, der 5 Euro mit seinen Kriegsberichten, oder Berichten über die Kriegsberichte verdient. Hören Sie auf so einen Unsinn zu publizieren und finden sich einfach damit ab, dass die Welt geteilt ist und die Aussichten auf ein friedliches Miteinander verschwindend gering sind. Negieren Sie alles, was mit Krieg zu tun hat, streichen Sie das Wort aus Ihrem Wortschatz. Wenn Sie es dann schafften, dass andere Ihrem Beispiel folgten, so könnte es mit dem Frieden auf Erden vielleicht einmal klappen. Wenn man jedoch den Krieg in all seine Einzelteile zerlegt, den größten Ehrgeiz und all seine Energie dafür aufbringt sie zu beleuchten, um darin einen Sinn zu entdecken, so zollt man ihm gleichsam einen Tribut, der seine Existenz befürwortet und ihm erst einen Sinn gibt. Ihre Berichte sind Asche im Vergleich zu dem Leid, welches sich auf immer und ewig in dem Geist von Menschen, wie meinem Großvater eingebrannt hat. Er, der nie darüber nur ein Wort verloren hat, hat mit seinem Schweigen bei mir mehr bewirkt, und mich zu einem Pazifisten erzogen, als Sie es jemals mit Ihrem ewigen Geschwätz bei irgendjemandem erreichen werden!

Anmerkung: Grammatik, Interpunktion und Orthographiewurden jeweils vom Original übernommen

19.01.2004

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